Theol.  283-285  469

syn  iii  dinghen  te  mercken  .  Bl.  206  "Dit  sp(r)eeckt  die...  bruydesom
  tot  syn...  bruyt.  N  wil  u  leren,  hoe  ghy  des  avents  sult  op
climmen  xij  trappen  .  ..  (ohne  Schluss).  Bl.207  “Soe  wie  Maria
eyghen  wesen  wil.  Gcbete  zum  Ave  Maria.   Bl.210  Die  15  Paternoster
  Christi,  Bl.  213b  “die  seven  vallen  die  onsen  1.  heer  viel’,
Bl.215  die  7  ‘bloetstortinghe’,  die  7  Worte,  die  12  Ave  Maria.

B1.221  Umfang  und  Entfer  nung  der  Hölle  und  des  Himmels,  Grösse
des  kleinsten  Sterns,  Entfernung,  der  Antipoden  (die  mede  haer
voeten  tegen  ons  ach):  bl.222b  ‚Och  cewich  is  een  cort  wort,  dat
nochtans  eenen  langen  stert  heeft  .  Bl.224  “Diet  sy  die  braceletten
  van  Maria  gebenedyt:  Weest  ghegroet  o  Maria  u  hl.  ooren  .  .’

1888  aus  einer  Berliner  Auktion.

Theol.283m  ctwa  350  Bl.  in  4°  in  einer  Kapsel  erste
Hälfte  des  19  Jahrh.

G.Ch.  F.  Lücke,  Collegheft  über  theol.  Moral,  Concept.  Am
Schluss  hat  L.  die  Daten  angegeben,  waın  er  dies  Colleg  geschlossen
hat  (10  Sept.  1836  bis  9  Sept.  1842).  1885  von  Frau  Gelı.-Ratlı
Bertheau  in  Göttingen  geschenkt.

Theol.234$  11Bl.  zu  19!%,:16  em  zweite  Hälfte  des
17  Jahrh.

“Ratio  Status  in  p.  Vocationis  ad  S.  S.  Ministerium,  d.  i.  Staets
Erklährung,  wie  man  heuttiges  Tages  die  Kirchendienste  und  hl.
Ambter  suchen  müsse,  allen  studiosis  Theologiae  zur  Nachricht
geschrieben  von  Experto  Roberto  A.  1694’.  Scherz;  nach  S.1  in
Hamburg  verfasst.

Aus  R.  A.  Fabrieius’  Bibliothek  in  TIelmstedt  gekauft.

Theol.285  250Bl.  zu  29:2lem  zweispaltig  geschrieben;
roth  rubrieirt  15  Jahrh.  Holzband  mit  braunem  gesteinpeltem  Leder
überzogen

Deutsche  Predigten  und  Traectate.

Bl.1  Drei  Predigten:  (Bl.1)  'S.  Dy  onisius  spricht  von  drey
liechten  die  die  sel  haben  sol’,  (Bl.1b)  “Vidimus  eum  plenum  gratia
et  veritate.  Der  da  vol  an  senaden  ..  Da  von  singet  hew(t)  die
eristenhait:  hwt  sind  die  hy  mel  hoenigfluezzig’,  (Bl.  3)  “Hora  est  jam

Die  zeit  ist  hie  ..  Do  von  die  hailig  eristenhait  die  mant  ir  sün
alle  menschen”.

Bl.4b  (Marquard  von  Lindau  oder  Mareus  von  der  Lindauwe)
Buch  von  den  zehn  Geboten,  in  Form  eines  Gespräches  zwischen
Meister  und  Jünger.  Anfang  "Sepeies  in  die  cadit  iustus...  Also
spricht  der  weys  Salomon:  Siben  stund  an  dem  Tag  so  vellet  gerecht.
Ach  hohe  gruntloze  weishait’;  es  ist  die  Fassung  des  Werkes,  die  in
dem  Grüningerschen  Drucke  Strassb.  1520  vorliegt  (vgl.  J.  Geticken,
(der  Bildercatechismus  des  15  Jahrh.  1  1855  8.43).  Nach  den  Worten
“erwelten  gottes  frewnten’  (B1.59  Sp.4  des  Drucks)  folgt  BL.56  Sp.  3
“Nun  mein  liber  junger  la  dich  hie  mit  benuegen  von  einem  blinden

mayster  .  .  (Schluss  B1.57  Sp.1)  und  auch  mich  plinden  man  an
deiner  hand  die  selben  wege  weysest  jn  ynimerwerender  saclikayt.
Amen’.  Diese  Fassung  es  Werkes  ist  in  IIss.  sowohl  deutsch

(z.  B.  München  Cgm  321  Bl.9L)  als  in  lateinischer  Übersetzung  (z.  B.