The0l.315  —  317  Luneb.l  491

des  eigentl.  Standpunetes  unserer  wissensch.  Bildung  in  Bez.  auf
Vielseitigkeit’.
Theol.316  etwa  160  Bl.  in  4°  in  einer  Kapsel  1839
F.  Lücke,  Einleitung  in  das  Studium  der  Theologie;  Gött.  6  Mai

1839.
1888  von  Frau  Geh.-Rath  Bertheau  in  Göttingen  geschenkt.

The01.317  159  +  69  Seiten  zu  27:18cem  _1834/5
Collegienhefte  nach  Vorlesungen  von  G.  H.  A.  Ewall:  I  Erklärung
  der  Psalmen,  (Göttingen)  1  Nov.  1834—  22  März  1835.
Il  Einleitung  in  das  Alte  Testament,  angefangen  (Göttingen)  den
28  April  1834.
1892  in  Wien  gekauft.

Handschriften  aus  Lünebure.

ee  en

Die  Handschriften  des  Klosters  St.  Michacl  in  Lüneburg  gingen
in  den  Besitz  der  Ritterakademie  über;  nachher  wurden  etliche  an-(lere,
  meist  jüngere  Hften  mit  ihnen  vereinigt.  Bei  der  Auflösung
der  Ritterakademie  (1852)  kanıen  manche  Iften  in  die  Linebur  ger
Stadtbibliothek  oder  in  die  kgl.  Bibliothek  in  Hannover  (Martini
n0.23,  42,  61,  120  =  Bodemann  38,  9,  272  10  *1144  184  217,  1919:
dazu  Bod.  102,  256,  282:  Martini  89  ins  kgl.  Staatsarchiv),  w  eitans  die
meisten  aber  in  die  Göttinger  Bibliothek.  Dieselben  sind  fast  alle
im  14  oder  15  Jahrhundert  geschrieben  und  enthalten  besonders  vielen
Stoff  zur  Geschichte  des  Unterrichts,  zumal  an  der  Universität  Erfurt.

Mehrere  Hften  des  Klosters  St.  Michael  hat  Gebhardi  erwälnt  in
seiner  Dissertatio  secnlaris  cocnobii  S.  Mich.  (1755);  einige  von  den
später  beigefügten,  welche  1803  der  Rektor  Nielas  zu  Limeburg  besass,
  sind  beschrieben  in  Bruns’  Beiträgen  zur  krit.  Bearbeitung
unbenutzter  Hften  ...,  III  (1803)  S.314—  320.  Endlich  hat  den  ganzen
Bestand  der  Bibliotliek  beschrieben  A.  Martini,  Beiträge  zur  Keumntniss
der  Bibliothek  des  Klosters  St.  M.  in  Lüneburg  (1827),  freilich  schr
ungenügend  (vgl.  zu  n0.32  Bl.134).  Die  Hften  haben  noch  jetzt  dieselben
  Nummern,  wie  bei  Martini.

Luneb.1   292Bl.  zu  285Y,:21  em  alles  von  einer  Hand;
(lie  Initialen  sind  meist  ausgelassen  um  1500  Pereamentumschlag
mit  Messingschliesse  ;  im  innern  Einbande  ein  Pergamentblatt  (X  Jahrh.)
mit  einem  Bruchstück  theologischen  Inhalts
Sammlung  von  vielen,  meist  poctischen  Stücken,  die  fast  alle
mit  Commentar  versehen  sind;  vielleieht  sind  manche  aus  Drucken
abgeschrieben,