Einleitung

Dieser  dritte  und  letzte  Band  enthält  hauptsächlich  die  Beschreibung
  von  Handschriften  der  Universitätsbibliothek  in  Göttingen,  dann
die  Beschreibung  der  wenigen  Handschriften  und  Schriftstücke,  welche
verschiedenen  Instituten  oder  Behörden  in  Göttingen  gehören,  endlich
die  gesonderten  Register  der  europäischen  und  der  orientalischen
Handschriften.  Auch  dieser  Theil  der  Arbeit  wurde  von  den  Beamten
der  Bibliothek,  besonders  von  dem  Direktor  Geheimrath  Dziatzko  und
von  dem  Öberbibliothekar  Dr.  Pietschmann  allseitig  unterstützt  und
gefördert.

Die  Hauptmasse  der  orientalischen  Handschriften  ist  beschrieben
von  Dr.  Joh.  Flemming,  jetzt  Kgl.  Bibliothekar  in  Bonn.  Die  syrischen
  Handschriften  sind  beschrieben  von  Dr.  Alfred  Rahlfs  in  Göttingen,
  die  tibetischen  und  südindischen  von  Professor  Dr.  Albert  Grünwedel
  in  Berlin,  die  kalmückischen  und  mongolischen  von  Professor
Dr.  Wilhelm  Grube  in  Berlin,  die  tatarischen  (Asch  no.  145—147)
von  Professor  M.  Th.  Houtsma  in  Utrecht,  die  Papyrus-Stücke  (Orient.
var.  no.  1)  von  Prof.  Ludwig  Abel  in  Berlin  und  die  ägyptischen
(Orient.  var.  20—40)  mit  Hilfe  von  Oberbibliothekar  Dr.  Pietschmann.
  Besonderer  Dank  wird  geschuldet  Professor  Fr.  Kielhorn,
welcher  nicht  nur  früher  einen  grossen  Theil  der  persischen  und  der
Sanskrithandschriften  geschenkt,  sondern  auch  jetzt  die  sämmtlichen
Sanskrithandschriften  beschrieben  hat,  und  Geheimrath  Wilhelm  Pertsch
in  Gotha,  welcher  gegen  50  der  schwierigeren  türkischen  Handschriften
mit  hilfreicher  Hand  beschricben  hat,