Asch  39-43  27

Personalbeschreibung  der  vier  ersten  Chalifen  in  Medaillonform  (Bl.  762);

SE  ED  wläl  ses  (BI.  79°,  türkisch);  wst,ho  so  (BI.81P,  viel  kürzer  als
gewöhnlich);  ‚zit  ses  (Bl.  82°),  slSuimf  sles  (BI.83)),  Mingm  sed
(Bl.  842);  läge  ses  (Bl.  85°);  RS  X)  ses  (Süra  2,  256);  so
tl  (in  doppelter  von  einander  abweichender  Fassung  und  ebenfalls
verschieden  von  dem  oben  Bl.  81  erwähnten),  „uS  war  sed  (Bl.  89°).

Asch  42  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserlinien;  228  Bl.;
142  cm  hoch,  94  cm  breit;  11  Zeilen  geschrieben  im  J.  1768.

Sehr  zierliche,  deutliche  und  ausserordentlich  gleichmässige  Schrift;
auch  das  Türkische  ist  hier  vocalisirt.  Verstheiler,  Pausalzeichen,
Überschriften,  Stichwörter  u.  a.  roth.  Der  Text  ist  von  einer  rothen
Linie,  auf  den  ersten  4  Seiten  von  einem  goldenen  Streifen  eingefasst  ;
Bl.  2®  und  3°  einfach  verziert.  Orientalischer  rother  Lederband  mit
Goldpressung  und  Klappe.

Ein  sehr  vollständiges  arabisch-türkisches  Gebetbuch.  Bl.1—
53°:  Süra  1,  Anfang  von  2,  6,  36,  44,  48,  55,  56,  67,  78,  112—114.
Von  den  Gebeten  sind  besonders  namhaft  zu  machen:  „lsuna  ses
(BL.  56°),  ‚gast  ses  (BI.  71P),  nochmals  „lsims  s6s  in  etwas  anderer
Fassung  als  oben  (Bl.  78°),  sal&amp;gs  ses  (BI.85°),  wuo&gt;  Rr.H  Sy,  sid
Je  (Bl.  87%),  wohl  (sis  (BI.  88’),  amd  sum,  ll  sluui,  Personalbeschreibung
  Muhammads  und  der  vier  ersten  Chalifen  in  Medaillonform
und  Abbildung  des  Schwertes  ‚Lä&amp;J}  „o  (vgl.  Asch  37),  ya)  „5  sed

(B1.99%),  llXis  a  Am  3,5  (BI.  99).  esiam;il  uf  sled  (BI.  1099),
„65  ses  (BI.  112%),  Wlan  sles  (BI.  114°),  Gi,  ;zas  ses  (BI.128%),  so

Urin  Od  (BL.151%),  „Bel  ut  seo  (BI.152%),  Gebete  für  die  einzelnen
Wochentage  (Bl.155?),  i&amp;  zus  ss  (BI.179),  Ohr  m  so  (BI.  2069),

Gt  &gt;  ses  (BI.213%),  „IN  Ar  seo  (B1.217),  wlan  (s;&amp;91  so
(Bl.  2212).
Als  Schreiber  nennt  sich  auf  Bl.  228  ein  gewisser:  x&gt;1,&gt;  „Leis

stläiazsl  Je  „nl.  Die  Abschrift  wurde  vollendet  am  3.  Rag’ab  1182
(13.  Nov.  1768).

Asch  43  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserlinien;  97  Bl.;  164  cm
hoch,  74  cm  breit;  9  Zeilen  geschrieben  im  J.  1766/67.

Schrift  zierlich,  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Texteinfassung
  und  Verstheiler  golden;  die  Süren  sind  durch  breite  goldene
Streifen  mit  Blumenornamenten,  die  übrigen  Abschnitte  durch  einfache
  Goldstreifen  von  einander  getrennt.  Auf  Bl.  1?  und  2?  bunte
Kandleisten,  Örientalischer  rother  Lederband  mit  Goldornamenten  und

appe.

Gebetbuch.  Bl.  1—74®  enthalten  folgende  Süren:  6,  36,  44,
48,  55,  86,  67,  78,  110—114  und  1.  Im  Anfange  der  meisten  stehen
am  Rande  türkische  Bemerkungen  rituellen  Inhalts  in  besonderer
Umrahmung.  Von  den  Gebeten  verdienen  Erwähnung:  die  Namen