36  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Asch  65  (arabisch)  or.  Papier;  74Bl.;  214  cm  hoch,  13cm
breit;  15  Zeilen  geschrieben  im  J.  1602.  .

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  etwas  vocalisirt.  Überschriften
roth,  Verstheiler  golden,  die  ersten  9  Bl.  mit  doppelter  rother  Randlinie.


Bl.  155%:  ala  end  UST  U  on  AN!  Sub!  us
un  UP  ey  ungell  Aus  (H.  Hal.  I,  342  no.  873  ale  2,,äs,
Saraf-al-din  ‘"Abd-al-mumin  ibn  Hibat-alläh  Safrüh)
hundert  Sinnsprüche  nach  dem  Vorbilde  der  ‘goldenen  Halsbänder’  Zamahßari’s,

  in  gereimter  Prosa.  Der  Anfang  lautet:  Je  du  Li  a!
as  ead&gt;  en  wu)  b  und  weiterhin  heisst  es:  &amp;  Er  Kl  se

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Die  Überschriften  zu  diesen  100  Sprüchen,  welche,  wie  Flügel
ausgeführt  hat  (Wiener  Cat.  I,  311  no.348  und  351),  nicht  hierzu  gehören,
  sondern  den  ‚subSi  su.bi  des  Muhammad  Asad  Efendi  entnommen

  sind,  sind  auffälliger  Weise  in  dieser  Handschrift  erst  später
in  kleinerer  rother  Schrift  zugeschrieben  worden.
Die  Abschrift  ist  datirt  vom  22.  G’umädä  II  1011  (7.  Dec.  1602).
Es  folgen  auf  Bl.  56°—60°  und  61-74  zwei  ähnliche  Werke
unbekannter  Verfasser  in  gereimter  Prosa.  Das  erste  zerfällt  in  7  Abschnitte

  und  beginnt;  “Lob,  a  ala  eds  N  N  Bst)  ige  we.
br  ala  blu;  gli,  das  andere:  A!  yon  sul  Kelle

MS  rm.  Alle  drei  Schriften  sind  mit
Randnoten  versehen.

Asch  66  (arabisch)  Papier  verschieden  gefärbt,  mit  europ.
Wasserzeichen;  19  Bl.;  213  cm  hoch,  144  cm  breit;  9  Zeilen
18  Jahrh.  orient.  Lederband.

Schrift  sehr  deutlich  und  klar,  vocalisirt.  Die  1.,  5.  und  9.  Zeile,
je  einen  Halbvers  enthaltend,  sind  in  grossem  und  schönem  Tuluti  geschrieben,
  die  dazwischen  liegenden  Zeilen,  die  auf  beiden  Seiten  etwas
eingerückt  sind,  in  kleinerem  Nashi.  Breite  goldene  Linien  theilen
die  Seite  in  5  Felder  ab  und  trennen  so  die  Zeilen  mit  verschiedener
Schrift  von  einander.  Als  Interpunctionszeichen  dienen  grosse  Goldpunkte.
  Bl.  1°  hatte  eine  farbige  Anfangsleiste,  die  jetzt  fast  verblichen  ist.

0  Ama  DUS,  die  Burda,  das  bekannte  auf  „  reimende  Gedicht
  zum  Preise  Muhammads  von  Saraf-al-din  Abü  ‘Abd-alläı  Muhammad
  al-Büsiri  (H.  Hal.  IV,  523  no.  9449).  Anfang:

Am  a  E1  gel
Als  Schreiber  nennt  sich  am  Schluss:  „I  Lils  Gast  a7l.