35  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

deutlicher  Schrift.  Auf  den  beiden  letzten  Blättern  eine  Anzahl  der
gebräuchlichsten  Segensiormeln.

Asch  70  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  4  Bl.;
16cm  hoch,  104  cm  breit;  11  Zeilen  18  Jahrh.

Schrift  deutliches  Nashi,  türkischer  Zug  ;  vocalisirt.

Der  erste  Abschnitt  der  Asch  73  Bl.  33?—  44»  aufgeführten  Abhandlung
  über  die  Formenlehre,  betitelt:  ale;  NE  RWUNE

Asch  1  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  79  Bl.;
21  cm  hoch,  16  cm  breit;  8  Zeilen  geschrieben  im  J.  1576/77.

Orient.  Deckel  mit  Klappe.  Unschönes  Nashi  von  türkischer  Hand.

Bl.  1—56:  &gt;)  cr  von  Ahmad  ibn  Aliibn  Mas’üd  (siehe
Asch  73  Bl.  1—33)  mit  zahlreichen  Rand-  und  Zwischennoten.  BI.  2
später  ergänzt.  Die  Datirung  am  Schluss  giebt  als  Zeit  der  Abschrift
das  Jahr  984  d.  H.  (beg.  31  März  1576).

Bl.  57—79:  Dasselbe  Schriftchen  wie  Asch  73  Bl.  33°’—44b,  ebenfalls
  mit  vielen  Bemerkungen  am  Rande  und  zwischen  den  Zeilen.

Auf  der  ersten  und  letzten  Seite  allerhand  bedeutungslose  Schreibereien.


Asch  72  (arabisch)  185  Bl.;  21cm  hoch,  144  cm  breit;  18  Zeilen
  geschrieben  im  Jahre  1725/26.

Unschönes  Nasta’lik  von  türkischer  Hand,  etwas  vocalisirt.  Eine
rothe  Linie  umschliesst  den  Text  und  eine  zweite  die  Randnoten.  An
mehreren  Stellen  ist  die  Schrift  durch  Wasser  stark  verwischt.

KAstaalt  Os1,äli,  Commentar  zur  Käfija  des  Ibn  al-Häg’ib  von  dem
bekannten  nersischen  Dichter  Gämi  a7)  Kg  I  Aus  a)  yY
‚st  (s.  H.Hal.  V,  10  no.  9707),  so  benannt,  weil  der  Dichter  ihn  für

seinen  Sohn  Ames  HIER)  slauo  verfasst  hat.  Der  Anfang  lautet:  A423}
Ass  sg:  Os  Üb  löh  ol  aılanl,  AN  Lan  ana  Je  ünball,  ausa)

ze  el,  NS  Re  Kalk  UL  ME  Kst,

Karla  Asa  Leinen...  ya  2  a  eo  ta.  te

Der  Text  der  Käfija  ist  beigegeben  und  roth  oder  schwarz  überstrichen.
  Fast  alle  Blätter  zeigen  zahlreiche  Rand-  und  Zwischennoten.
  Geschrieben  zufolge  der  Datirung  am  Schluss  in  dem  Jahre
1138  d.  H.  (beg.  9.  Sept.  1725).  Auf  den  beiden  ersten  und  auf  den
drei  letzten  Blättern  noch  viele  Bemerkungen,  zum  Theil  grammatischen
  Inhalts,  von  verschiedenen  Händen.

Asch  %3  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  78  Bl.;
18cm  hoch,  11cm  breit;  17  Zeilen  geschrieben  im  Jahre  1757/58.

Orientalischer  Einband.

Schrift  gefällig,  gleichmässig  und  deutlich,  etwas  vocalisirt.  Randleiste
  golden,  am  Anfange  jeder  Abhandlung  eine  Ornamentleiste.

Die  Handschrift  enthält  fünf  grammatische  Abhandlungen,  welche
sowohl  in  Manuscripten  als  auch  in  Drucken  häufig  zusammen  vorkommen.
