40  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Ein  arabisch-türkisches  Lexicon,  alphabetisch  nach  europäischer
  Weise  angeordnet.  Der  Anfang  und  der  Schluss  fehlen;  die
Handschrift  beginnt  mit  dem  Worte  (os,}  und  schliesst  mit  VS.

Die  zu  erklärenden  arabischen  Wörter  sind  überstrichen;  es  wird  in
der  Regel  dem  arabischen  Worte  seine  türkische  Übersetzung,  dann
eine  kurze  Erläuterung  der  Aussprache  u.s.w.  in  arabischer  Sprache
beigegeben.

Asch  %5  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  123  Bl.;
21cm  hoch,  14!  cm  breit  18  Jahrh.  orient.  Pappband

Sammelhandschrift  von  verschiedenen  Händen.

Bl.1—9:  Grosses  und  deutliches  Nashi  vocalisirt.  Das  Lehrgedicht
  des  Sams-al-din  Muhammad  ibn  Muhammad  al-G’azari  über
die  richtige  Lesung  des  Kur’än,  gewöhnlich  Kay;  KaARu))  genannt,
s.  Cod.  Arab.  123.

Bl.  10—38°:  Dieselbe  Hand  wie  beim  vorhergehenden  Stück.
31,5)  m  Rast,  »die  auf  Rä  ausgehende  Kaside  über  die  Lesung  [genauer:
  Schreibung|  des  Kur’än«.  Verfassser  dieses  Lehrgedichtes,
welches  auch  noch  den  Titel  oläust  m)  3  Aa  DI  Ayäs  führt,
ıst  der  Saih  Abü  Muhammad  Käsım  ibn  Firuh  al-  Sätibi  f*\

244  no.  8266.  Aus  der  Bemerkung  des  H.  Hal.:  FIN!  dt  „bs  ®
ersehen  wir,  dass  diese  Kaside  nur  die  metrische  Überarbeitung  des
Werkes  des  Abü  ‘Anr  “Utmän  ibn  Said  al-Däni  (r  444)  über  die
a:  des  Kur’än  ist.  (H.  Hal.  VI,  95  no.  12812).  Der  Anfang
lautet:  1,0  Spa  Lab  Bla  ab  5  Say  All  nel  Vgl.  auch
Silvestre  de  Sacy  in  den  N  otices  et  Extraits  VIlL  333—354  und  Flügel
Wiener  Cat.  III,  no.  1632,  2.

Bl.  38°—40°:  Eine  türkische  Ji.-,  dem  (sun)  Je  ano
Ju-lb  ‚„gäsl  zugeschrieben,  eine  Anzahl  Daten  der  orientalischen  Geschichte

  enthaltend.  Ein  ähnliches  Werk  desselben  Verfassers  findet
sich  bei  Flügel  Wiener  Cat.  II  no.  925,2.  Die  Schrift  ist  ein  dem
Diwäni  nahestehendes  Nashi.

Bl.41—63:  a\Xäs  &amp;au&gt;1,  Gutachten  des  Amir-zädah  Iskandar
aus  Siräz  über  einige  theologische  Lehrsätze  des  G’urgäni;,  türkisch.

Grosses  kräftiges  Nashi.  Anfang:  u  Je  lalaay  anes  Je  HUFSVE-  a

yAne  il  wo  u)  g&gt;&gt;  N  pe
Bl.  64—86:  sAl,  \;  „\  das  Buch  der  Geheimnisse,  türkische  Prosa,

dem  Ilähi  zugeschrieben,  beginnt:  as}  us  Se  de)  umlamn  AZ”,

Siehe  Flügel  Wiener  Cat.  III,  no.  1993,12.  Wenig  leserliches  Nastalik.
Bl.  872—105?:  Eine  Abhandlung  des  oben  schon  erwähnten  Darwis
  ‘Ali  über  das  Verhältniss  des  Kur’än  zu  Töra  und  Evangelium.