Asch  74—178  41

Anfang:  (sy  el  de  du  une  pl  ar  9  ide  Kar
lage!  „tel.  Die  Charakterisirung  der  Abhandlung  als  eine  älw,
za  le  MEI  8  vll)  0,  (BI.  89°)  und  das  Citat  aus  Ev.
Joh.  XIV,  1  —  eins  unter  mehreren  —  ‚wo  das  Griechische  mit  arabischen

  Buchstaben  wiedergegeben  ist:  ENTE  1,5)  oy  han,  Jar
Ä  ws  Ben  a  (un  Ta0u00E69@  Vuhv  7  xagdia  NLoTsVere  Eis  TOV

Heov  nal  eig  Eue)  beweisen,  dass  wir  dieselbe  Schrift  vor  uns  haben,
welche  Aumer  im  Münchener  Catalog  unter  no.  886  f.  49°—57  beschreibt.

Am  Schluss  nennt  sich  der  Verfasser  ‚Je  U  sg.

Die  Schrift  ist  ein  flüchtiges  Nasta’lik,  am  Rande  stehen  von  anderer
  Hand  in  Nashi  Theile  desselben  Textes  in  etwas  abweichender
Fassung.  ‚

Bl.  106°—123°:  unter  der  Überschrift  a2,»  oLAi“  eine  Sammlung
  türkischer  Briefformeln  in  Diwänischrift.

Auf  mehreren  Blättern  ein  Siegelstempel  mit  der  Aufschrift:  „2,

NvY  il  ze  ob  (beg.  13  Aug.  1760).

Asch  76  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  42  Bl.;
2l  cm  hoch,  134  cm  breit  18  Jahrh.  orient.  schwarze  Lederdecke
  mit  Goldornament.

Flüchtiges  Nashi  von  türkischer  Hand,  unvocalisirt.  Die  Zeilen
sind  vielfach  quer  über  die  Seite  weg  geschrieben.

Eine  Sammlung  enthaltend  theils  ganze  Gedichte,  theils  nur  einzelne
  Dichterstellen,  daneben  auch  Prosastücke:  kurze  Erzählungen,
Sentenzen  aus  der  arabischen,  persischen  und  türkischen  Litteratur.
Unter  den  Dichtern  sind  Abü  Nuwäs  und  Abu’l-alä  al-Ma’arri  mehrfach
  vertreten.

Asch  %  (arabisch)  or.  Papier;  133  Bl.;  164  cm  hoch,  104  cm
breit;  9  Zeilen  18  Jahrh.

Schrift  ziemlich  gross,  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Randleiste
  und  Interpunctionszeichen  golden,  Überschriften  roth.  Bl.  2°
plumpe  Anfangsleiste.

Rother  orientalischer  Lederband  mit  Goldpressung  und  Klappe.
Die  Handschrift  steckt  in  einer  Tasche  aus  rothem  Sammet  mit  weiss
und  grünem  Tragband  und  2  blauen  Quasten.  Die  ganze  Rückseite
der  Tasche  ist  bedeckt  von  einem  aus  Silberblech  getriebenen,  durchbrochenen
  Blumenornament.

Inhalt,  wie  in  Asch  61.  Bl.  20°  und  21?  enthält  unter  der

Überschrift  Er,Ka  Kr  und  3  ;ygi  Zum  eine  sehr  plumpe  Abbildung

der  Ka'aba  und  der  Moschee  von  Medina  auf  Goldgrund.  An  den
Rändern  einige  Glossen.  Auf  dem  ersten  und  auf  den  beiden  letzten
Blättern  allerlei  türkische  Schreibereien.

Asch  78  (arabisch)  Ein  Blatt  Papier,  30  cm  im  Geviert,  an
mehreren  Stellen  durch  Wurmfrass  beschädigt  16/17  Jahrh.