Asch  78—82  43

Näheres  über  dieses  Gedicht  des  G’ämi  bei  Pertsch,  Berliner  Catalog
no.  894.

Asch  81  (persisch)  orient.  Papier;  189  Bl.;  19  cm  hoch,  104  cm
breit;  11  gespaltene  Zeilen  17  Jahrh.

Flüchtiges  Talik.

Diese  am  Anfang  und  Ende  unvollständige,  lückenhafte  und  noch
obendrein  gänzlich  verbundene  Handschrift  enthält  den  Diwän  des
„slo  (Sä’ib),  wie  er  mit  seinem  Litteraturnamen  heisst;  sein  gewöhnlicher

  Name  ist  Mirzä  Muhammad  Ali;  vgl.  H.  Hal.  III,  290  no.  5506
Pertsch  Berliner  Catalog  no.  956  und  "besonders  Rieu  Cat.  Brit.  Mus.
II,  693.  Der  vorliegende  Diwän  enthält  nur  Ghazele  nach  der  alphabetischen
  Folge  der  Reimbuchstaben  geordnet.  Die  richtige  Ordnung
der  Blätter  ist,  soweit  sie  sich  herstellen  liess,  folgende:  Bl.  163—166,
[Lücke?],  1—140,  167  und  168  mit  den  Reimbuchstaben  I—,;.  Auf

Bl.  141—144,  150—151,  157,  169—174,  183—189  sind  Ghazele  auf
&gt;  reimend;  ein  Zusammenhang  dieser  Stücke  resp.  eine  bestimmte

Reihenfolge  war  nicht  zu  ermitteln.  BI.  179—182,  175—178  [Lücke],
152—156,  145—149  mit  den  Reimbuchstaben  ‚—#.  Der  Name  des

Dichters  befindet  sich  im  Schluss-Bait  der  meisten  Ghazaele.

Asch  82  (türkisch)  or.  Papier  l  und  329  gezählte  Blätter,
von  denen  nur  255  noch  vorhanden  sind.  25  cm  hoch,  16  cm  breit,
mit  17  gespaltenen  Zeilen  zweite  Hälfte  des  17  Jahrh.

Grosse,  schöne,  durchweg  gleichmässige  Schrift,  vocalisirt.  Die
Überschriften  sind  bald  roth  bald  golden,  die  Texteinfassung  bildet
eine  rote  Doppellinie.

Auf  dem  ersten,  in  die  Zählung  nicht  mit  einbegriffenen  Blatte
steht  von  der  Hand  eines  früheren  Besitzers  der  Titel  des  Werkes
Lälz  (Ze  „US,  wir  haben  somit  das  gewöhnlich  xxL  —ıs,&amp;  genannte,

grosse  religiöse  Matnawi-Gedicht  des  ersten  türkischen  Dichters  "ÄSik
Pasa  (geb.  670,  7  733,  beg.  22  Sept.  1332)  vor  uns.  „einen  vollen
Namen  nennt  er  auf  Bl.  1°  2.13  der  persisch  geschriebenen  Einleitung:
  (-)  LaL  Zain?  Ce,  a).  .  mad]  ZN  3  yelll  7?  Je
(das  letzte,  in  Klammern  gesetzte  Wort  fehlt  irrthüinlich  in  unserer
Handschrift  ;  vgl.  das  Citat  bei  Rieu,  Cat.  Brit.  Mus.  S.  160).  Der
Dichter  vollendete  sein  Werk  i.  J.  730  d.H.
ee  es  sh  en

s.  die  erste  Zeile  des  letzten  Blattes  und  Rien  a.2.0.  Eingetheilt  ist
es  in  10  Bäb,  und  jedes  Bäb  in  10  Dästän,  die  Überschrift  des  letzten
Dästän  Bl.  323°  enthält  auch  den  Namen  des  Gedichtes  US  u  ply

BITTER  PR  rt
Vorausgeschickt  ist  eine  persische  Einleitung  in  Prosa  und  ein
gereimtes  Inhaltsverzeichniss.  Anfang  der  Vorrede:  „lm  A&gt;  3  7

„rmälowie  Oxs))  &gt;  5  |  PESSNI  NZ  )  urlad  PR:
Anfang  des  Gedichtes  (Bl.  3°  Z.  25