48  (Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Asch  92  (türkisch)  196  Bl.  zu  21:164  cm  verschiedene
Hände;  besseres  und  schlechteres  Nastalik;  auf  der  Seite  stehen  18
—  2]  Zeilen

Zwei  Fragmente  von  86  und  110'),  also  zusammen  196  Blättern
aus  einem  Roman,  welcher  die  fabelhaften  Thaten  Alexanders
des  Grossen  (81  25  „Aixmf)  behandelt.  Es  ist  offenbar  derselbe

Roman,  von  welchem  in  der  Handschrift  der  Wiener  orientalischen
Akademie  no.  CLXII  (Krafit  8.52)  ein  Band  enthalten  ist,  und  über
welchen  Hammer  in  Eichhorn’s  Litteraturgeschichte  Bd.  IV  Abth.  4
S.  1727—1745  ausführlich  handelt.  Die  Mittheilungen  Hammer’s  aus
den  ihm  vorliegenden  Bänden  sind  wohl  geeignet,  einen  Begriff  von
dem  phantastischen  und  langweiligen  Inhalte  der  24  Bände,  aus  welchen
  nach  H.Hal.  IV,  557,  9425  der  ganze  Roman  bestehen  soll,  zu
geben.  Was  den  Verfasser  anbetrifft,  so  nennt  H.Hal.  a.a.  O0.  (und
ebenso  die  Büläker  Ausgabe  II,  107)  als  solchen  Eye  was  sicherlich

  mit  Hammer  und  Krafit  in  De  resp.  (Sr  geil  zu  verbessern
ist?).  Er  starb,  nach  Hammer,  Osman.  Dichtkunst  I,  71  im  Jahre  815
—  1412/3.  Einen  Band  (den  Schlussband)  desselben  Werkes  enthält

wahrscheinlich  auch  die  Handschrift  no.  796  der  Wiener  Hofbibliothek
  (Flügel  IL,  30).  In  der  von  Krafit  beschriebenen  Hs.  erscheint

das  Werk  unter  dem  Titel  ‚Auf  Ks.
Anfang:  ADS  RW“  59  OP]  176)  ®  gs)  (sic)  am  5,  Kit
39  )  be  x)  Kiki
Auf  einem  der  vorgebundenen  Blätter  europäischen  Papieres  steht
erst:  »d.  19.  Oct.  1787:  Fragmente  der  Geschichte  des  Iscender  Sullkarreier
  oder  Alexander  des  Beherrschers  zweyer  Welttheile  in  Turkomannisch-Tatarischer
  Sprache«,  dann  (wie  es  scheint,  von  Wilcken’s
Hand):  »Codex  initio  et  fine  itemque  medio  mancus,  continens  historiam
  Alexandri  magni  sermone  Turcico  conscriptam«.  [W.  Pertsch]

Asch  93  (türkisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen  1+70Bl.
zu  184  :  11cm  mit  15  gespaltenen  Zeilen  18  Jahrh.

Gut  lesbares  Nashi,  Überschriften  roth;  Texteinfassung  auf  Bl.  1®
und  2?  ein  goldener  Streifen,  sonst  eine  rothe  Linie;  auf  Bl.  IP  goldenes
  Titelschild  auf  blauem  Grunde.

As,  Lö,  Säh  und  Bettler,  Gedicht  von  Jahjä.  Nach  Hl.

Hal.  III,  176  no.  4805  lebte  dieser  Dichter  noch  um  das  Jahr  990
(beg.  26  Jan.  1582)  und  ist  nach  I,  340  no.  867  ı.  J.  1000  gestorben.
Rieu,  Cat.  Brit.  Mus.  180°  giebt  983  (beg.  12  Apr.  1575)  als  sein  Todesjahr
  an;  vgl.  noch  Pertsch,  Berliner  Catal.  no.  409.

Anfang:  „US  Ob  „bir  lt  II  A  A  u
Auf  Bl.  1?  hat  sich  ein  früherer  Besitzer  genannt  As)  Abs,

auch  der  daneben  stehende  Stempel  zeigt  diesen  Namen.  Geschenkt
  1793.

1)  Eine  vorhandene  Originalfoliirung  geht  bis  }}ı;  es  fehlen  in  derselben
aber  |—o  und  Ii—1y,

2)  Ebenso  die  entsprechenden  Wörter  des  Artikels  bei  H.  Hal.