78  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

kiren-Skelette  und  Schädel.  Dirmanen:  2  Briefe  von  Carl  König,
London  10  Febr.  und  15  Mai  1832,  nebst  1  Brief  von  John  Crawfurd,
  London  13  Mai  1832.  Brasilianer:  Br.  von  J.  (Graf  von)  Lobo,
Copenhagen  26  Nov.  1805  (mit  Schilderung  der  Mineraliensammlung
im  Schloss  Rosenborg);  Br.  von  De  Mello  Franco,  Lisbonne  8  Avr.
1806  (vgl.  Dec.  1808  p.  15).  Caffer:  Br.  von  Hofcaplan  F.  Hesse,
Hannover  18  Dec.  1819  (über  seine  im  Capland  gemachten  Sammlungen).
Curuiben:  viele  Notizen  von  Bl.  Chinesen:  Brief  von  ©.  Horner,
Kopenhagen  30  Juli  1806  über  einen  Cochinchinesen-Schädel  und  den
von  Langsdorfi  (vgl.  Dec.  1808  p.  19)  geschickten  Marquesaner-Schädel.
Choktuh:  Br.  von  (O)F.  Michaelis  (französ.),  Cassel  19  Juni  1785  (?),
über  einen  Indianer-Schädel  (vgl.  Dec.  1790  p.  24).  Coroata:  Br.
von  Wilh.  Baron  v.  Eschwege,  Villa  Rica  in  Brasilien  1815  (vgl.
Dec.  1820  p.  13).  Dänen:  Br.  von  E.  Bozenhard,  Kopenhagen
24  Nov.  1792,  über  einen  bei  Kopenhagen  gefundenen  Schädel  (Cimbri’
  Blumenbach).  Deutsehe:  Br.  von  J.  W.  von  Goethe,  Weimar
20  Febr.  1815,  über  die  Funde  bei  Romstedt  (vgl.  Dec.  1828  p.4)  nebst
Entwurf  von  Bl’s  Antwort;  dann  Notiz  über  3  bei  Bonn  gefundene
und  1819  von  F.  G.  Welcker  gesendete  Römerschädel.  2  Briefe  von
Blumenbach’s  Sohn  (aus  Hannover)  über  grosse  Knochen  in  Hünengräbern.
  von  Kreutzer,  Brief  München  25  Juni  1835,  über  einen
bei  Eichstädt  gefundenen  und  auf  Befehl  des  Königs  übersendeten
Schädel.  Fr.  Thiersch,  Brief  München  15  Apr.  1836,  über  einen
in  Fridolfing  bei  Ditmaningen  (Tittmoning)  gefundenen  Schädel.

Ingländer  Iren:  Isaac  Buxton,  Brief  über  einen  Iren-Schädel  und
einen  aus  Hythe  in  Kent,  nach  1802.  Eskimo:  4  Briefe  von  Joh.
Loretz,  Herrnhut  3  Aug.  1791—22  Jan.  1794  (vgl.  Dec.  1795  p.  8)
nebst  3  Br.  von  Herrnhutern  aus  Paramaribo,  Nain  (Labrador)  und
Lichtenau  (Groenland).  Franzosen:  Friedrich  Prinz  zur  Lippe,
Brüssel  31  Juli  1823,  übersendet  den  Schädel  eines  Gardisten  von
Napoleons  alter  Garde  (von  Waterloo  bei  la  Haye  Sainte.  Anger,
Schloss  Eythra  bei  Leipzig  30  Oct.  1824,  übersendet  von  dem  Leipziger

Schlachtfeld  den  Schädel  eines  Franzosen  und  eines  Russen.  (reorgierin:
  8.Ih.Soemmering,  3Br.  Frankf.  28  Nov.  1795  und  7  Febr.
1796,  über  die  in  Frankfurt  gefertigte  Zeichnung.  Griechen:  "Ludwig

  Kronprinz’  von  Bayern,  Rom  14  März  1818,  herzlicher  Br.  zu
dem  in  Nola  gefundenen  Schädel  (vgl.  Dec.  1820  p.5).  Kabinets-  Secretär
  v.  Kreutzer,  München  25  Apr.  1836,  übersendet  im  Namen
des  Königs  Ludwig  die  von  der  Akropolis  stammenden  Schädel  eines
Griechen  und  eines  Türken.  Grönländer:  (Greg)  Wad,  Copenhasen
  15  Apr.  1798,  mit  2  Briefen  von  Th.  Chr.  Eulner,  Godhaven
29  Aug.  und  4  Sept.  1797  (über  1  Schädel);  dann  Wad,  Copenh.
28  Juni  1799,  über  2  Schädel  (vgl.  Dec.  1800  p.  12).  Christian
Frederik  (Erbprinz  ?),  Kopenh.  24  Apr.  1828,  übersendet  den  Schädel
einer  Grönländerin.  Javaner:  Wendt,  Kopenhagen  19  Dec.  1803
über  den  Schädel  von  Nassir,  einem  Mohren  aus  Java;  vgl.  die  Briefe
von  Scheel.  R.  Forsten,  4  Briefe  Harderwyck  15  Juli  1790  —
5  Mai  1796  (vgl.  Dec.  1800  p.  15).  C.  G.  C.  Reinwardt,  Leyden
25  März  1826,  über  3  Schädel  (vgl.  Dec.  1828  p.  9).  Illinois:
Benj.  Smith  Barton,  Philadelphia  12  Aug.  1796  (vgl.  Dec.  1800