Böhmer  42—45  Eichhorn  05

Rechte  und  Gerichte  im  Hochstift  Osnabrück  (=  Böhmer  5  Bl.18  —
37),  mit  (Bl.  131—162)  Beilagen.

Bl.  163—189  Das  Osnabrückische  Consistorium  gegen  den  Küster
Pilgrim  zu  Hoyel  1744,  Acten;  vgl.  Jurid.  182  Bl.  37.

Bl.  193—198  ‘De  iure  Lubecensi’”  (von  J.  H.  v.  Seelen?)  mit
dem  Prolog  einer  Hft  dieses  Rechtes;  Bl.  196  Brief  von  A.  C.  v.
Witzendorff,  Lübeck  26  Jan.  1737.

Bl.199  Titel  von  Münchhausen’s  Hand  ‘Abrogatio  iuris  Saxonici.
Observantia  iuris  canonici’;  darin  Bl.200/1  und  208/9  2  Briefe  an
Münchhausen  (von  D.G.  Strube),  Bl.  202/5  über  abrogatio  des  Sachsenrechts
  (=  Münchhausen  11  BI.56/7),  Bl.206/7  Brief  von  G.  Mascov,
Gött.  27  Febr.  1736,  über  br.-lüneburgische  Rechte  und  sein  Collegium
Pandectale.  Bl.210  Münchhausen  an  Gruber  und  dessen  Antwort
  über  Strube’s  Ansichten  von  der  Abschaffung  des  Sachsenrechtes
in  Hannover;  Bl.213  Gruber  über  einen  besonderen  Universitätsstockmeister
  in  Göttingen.

Böhmer  45  2  Bände  von  549  und  361  Bl.  zu  33:21cm  und
kleiner  von  Vielen  geschrieben  etwa  1720—1740

Acten,  Gutachten  u.s.  w.  über  vielerlei  Fälle  des  hannoverschen
Rechtes,  besonders  über  Jurisdiction,  Jagd-  und  Fischgerechtigkeit,  servitutes
  discontinuae  (besonders  Hut-  und  Weidegerechtigkeit),  praescriptio
  immemorialis  (Bd.  Il  Bl.  1—-37  de  possessorio  summariissimo  —  cod.
Jurid.  609  B1.79)  u.s.w.  Die  Schriftstücke  sind  hauptsächlich  von  den
Mitgliedern  der  Justiz-Canzlei  oder  des  Oberappellationsgerichtes  in
Celle  ausgearbeitet,  doch  finden  sich  auch  Gutachten  der  Fakultäten  in
Rostock,  Wittenberg,  Göttingen;  dann  Briefe  von  F.  H.  Reimers  in
Lüneburg  17  und  21  April  1740  (Bd.  II  83/6)  und  von  D.G.  Strube
in  Hildesheim  23  Dec.  1739  und  10  März  1740  (Bd.  Il  87  und  196).
Diese  Schriftstücke  scheinen  alle  von  G.A.  v.  Münchhausen  an  G.
L.  Böhmer  zur  Verarbeitung  in  einem  Compendium  übersendet  worden
zu  sein  (vgl.  Bd.  II  321  Münchhausens  eigenhändige  Anweisung).

Nachlass  von  Karl  Friedrich  Eichhorn.

Der  Nachlass  von  Karl  Friedrich  Eichhorn  (1781—1854;
Professor  in  Frankfurt  a.d.O.  1805—11,  in  Berlin  1811—17  und  1832
—46,  in  Göttingen  1817—29)  wurde  1882  von  seinem  Enkel  Amtsrichter
  Eichlorn  in  Lennep  geschenkt;  die  Nummern  19—21  durch
Prof.  v.  Schulte  in  Bonn.  Dazu  kam  1892  no.  22.

22  Abtheilungen;  Abtheil.  1—7,  103  und  22  sind  gebunden,  die
andern  liegen  ungeheftet  in  Kapseln.

Die  Schriftstücke  sind,  wo  nichts  anderes  bemerkt  ist,  von  Eichhorn
  geschrieben  Die  hier  vorkommenden  Citate  ‘Homeyer’  und
‘Schulte’  bezieken  sich  auf  Homeyer,  die  deutschen  Rechtsbücher  des
Mittelalters  und  ihre  Handschriften,  Berlin  1856,  und  auf  J.  @.  v.