Eichhorn  17—22  Gauss  1—6  101

zu  Vorlesungen  über  d.  St.d.d.B.  Statt  handschriftlicher  Mittheilung
gedruckt’,  248  5$S,  welche  dieses  Collegheft  erläutert;  am  Rand  stehen
Nachträge  einer  späteren  Hand.  Die  Eintheilung  ist  verschieden  von
der  in  Eichh.  9  durchgeführten.  1892  von  dem  Curator  der  Universität
  E.  v.  Meier  geschenkt.

Nachlass  von  Carl  Friedrich  Gauss.

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Der  handschriftliche  Nachlass  von  C.  Fr.  Gauss  (fF  1855)  wurde
von  der  Regierung  angekauft  und  der  Gesellschaft  der  Wissenschaften
überwiesen,  welche  ihrerseits  bestimmt  hat,  dass  derselbe  nach  Vollendung
  der  Ausgabe  der  Werke  zur  leichteren  Benutzung  in  der  Universitäts-Bibliothek
  aufbewahrt  werden  solle.  Aus  der  in  der  Sternwarte
  in  Göttingen  aufbewahrten  Bibliothek  von  Gauss  wurden  manche
Bücher  mit  Eintragungen  von  Gauss’  Hand  dazu  gestellt.  Die  Briefe
von  Gauss  an  Andere  gelangten  auf  verschiedenem  Wege  in  den  Besitz
  der  Gesellschaft,  die  Briefe  an  Harding  (in  no.  114)  wurden  1888
von  der  Regierung  der  Universitäts-Bibliothek  überwiesen.

Der  Nachlass  besteht  zum  kleinsten  Theile  aus  Handschriften  mit
abgeschlossenem  Inhalt.  Meistens  hat  Gauss,  was  ihn  beschäftigte,  auf
Zettel  geschrieben  oder  er  hat  dasselbe  in  buntester  Reihenfolge  in
Handschriften  oder  in  Bücher  eingetragen.  Eine  vollendete  systematische
  Ordnung  ist  desshalb  unmöglich;  die  jetzige  Ordnung  ist  den
Bemühungen  des  Herrn  Geheimrath  E.  Schering  zu  verdanken,  welcher
bei  der  Ausgabe  von  Gauss’  Werken  den  grössten  Theil  dieser  Aufzeichnungen
  benutzt  oder  zum  Abdruck  gebracht  hat.

Gauss  1  Verzeichnisse  des  Nachlasses.

Gauss  2  Druck  Gauss,  Disquisitiones  arithmeticae,  mit
wenigen  Noten  am  Rande  und  auf  beiliegenden  Blättern.

Gauss  3  Drucke,  Gauss,  Disquisitiones  arithmeticae:  1  unvollständiges

  Exemplar  mit  einigen  Randnoten  von  Gauss;  1  vollständiges
mit  Randnoten  von  Gauss,  welches  dann  als  Druckmanuscript  zur  Ausgabe
  in  den  Werken  gedient  hat.

Gauss  4  Drucke  a)  Gauss,  (von  ihm  selbst  gesammelte)
‘kleine  Aufsätze  und  Recensionen  aus  den  Gött.  Gelehrten  Anzeigen
1808—1817’,  b)  Fortsetzung  dazu  1818—49,  in  neuerer  Zeit  zusammengestellt;
  mit  sehr  wenig  Nachträgen.

Gauss  5  Drucke  10  Stücke  von  Gauss  selbst,  dann  N.H.
Abel,  mömoire  sur  les  öquations  algöbriques,  1824  und  J.  F.  C.  Hessel,
über  .  .  Permutationen  1823,  mit  einigen  Nachträgen  von  Gauss.

Gauss  6  Drucke  ?  Stücke  von  Gauss  und  3  von  Andern,
mit  manchen  Nachträgen  von  Gauss.