132  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

gegangenen  Monumente  zu  thun  haben.  Bl.13  Wagner  an  Heyne,
Rottenburg  1  Febr.  1773  und  Bl.15  vom  15  Febr.  1773.  Bl.16—
19  Joh.  Heinr.  Rümelin  an  Heyne  (2  Briefe),  Schorndorf  21  Sept.
1772  und  30  Nov.  1773.  Bl.20—29  Copien  von  Briefen  und  Akten,
  die  sich  auf  Regelung  der  zerrütteten  Vermögensverhältnisse  L.  Fr.
v.  Wagners  und  seines  Neffen  Ernst  B.  v.  Wagner  beziehen;  darunter:
Bl.20  Ernst  B.  v.  Wagner  an  seinen  Onkel,  Amboins  23  Sept.  1770;
Bl.21  (Charl.  Alb.)  Marquis  de  Trotti  an  Wagner,  Bonn  18  Aug.  1771;
Bl.  25f.  Wagner  (an  de  Trotti)  Tübingen  25  Aug.  1771;  Bl.  28  Marquise
  de  Trotti  n&amp;e  Baronesse  de  Notthaft  an  Wagner,  Bonn  14
Aug.  und  11  Sept.  1772.  Bl.  30-—-41  Wagner  an  Heyne  ohne  Datum,
  eine  ausführliche  Darlegung  der  Lebensumstände  Wagners  enthaltend.


Bl.  422—54  ‘Catalogue  des  övöques  (d’Amiens)  avec  plusieures  particuliaritös
  durant  leur  siege’,  bis  Petrus  II  Sabatier  (f  1733),  angefertigt
  von  einem  Zeitgenossen  des  letzteren  und  wohl  bestimmt  einen
Theil  einer  grösseren  Schrift  über  Amiens  zu  bilden.

Bl.  55—63  ‘Erläuterung  zerschiedener  eingeschnittenen  Gemmarum

antiguarum,  zweyer  antiquer  römische  Täfelein  von  Erz  wie  auch  eines
Brandenburgischen  grossen  alten  Insiegels  von  Erz’.  Bl.  64—66  Abbildungen
  der  beiden  nach  Wagner  in  Jülich  gefundenen  und  von  ihm
auf  Darstellungen  aus  dem  Leben  des  Germanicus  gedeuteten  Täfelchen
sowie  des  erwähnten  Siegels;  dieses  zeigt  die  ganze  Figur  des  Markgrafen
  mit  Schild  und  Fahne;  der  Typus  ist  älter  als  bei  Gercken,
Cod.  dipl.  Brandenb.  III  Tab.  I  no.1;  allein  die  Umschrift  SIGILL
MARCHIONIS:  OTTONIS  IN  BRANDEBVRH  macht  die  Echtheit  zweifelhaft.
  Bl.  67—71  ‘Fernere  Erläuterung  zerschiedener  antiq  geschnittener
  Edelsteine’.  Bl.  72—75  ‘Beschreibung  zerschiedener  Erzstift
  Coelnischer  Müntzen’.  Bl.  76—79  eine  Recension  Wagners  von
G.  H.  Nieuport,  Rituum  .  .  explicatio  1767.  Bl.  80  81  ‘Specificatio
verkäuflicher  (Kunst-)Sachen’  Wagners.  Bl.  82/3  ‘Occidentalischer
Kaiser  Müntzen  zu  Bonn  (von  W.)  hinterlassen’.  Bl.  84—85  Zeichnungen
  von  zwei  geschnittenen  Steinen.  Bl.  86  Zeichnung  von  einem
bei  Horb  am  Neckar  befindlichen  mittelalterlichen  Inschriftenstein.
Bl.  87  Zeichnung  eines  zu  Worms  im  Schlossfundament  gefundenen
Erzsiegels,  nach  Wagners  Notiz  ‘Sigillum  Guntrami  de  Schenckern’.
Das  Wappen  der  von  Schenckern  ist  anders  und  das  Ganze  ist  nach
der  unverständlichen  Umschrift  SIGVNTRA.  M..I.  DEIGREG  +  FR+
eher  eine  Fälschung.

Heyne  134  2  Bände  zu  375  und  253  Bl.  in  4°,  in  eins  gebunden;
1771—1800

Ch.  G.  Heyne,  gegen  320  an  die  Weidmannsche  Buchhandlung
in  Leipzig  meist  aus  Göttingen  geschriebene  Briefe  und  Zettel,  1771
—  1800.  Bd.  I:  Heyne  an  Ph.  E.  Reich,  gegen  200  Briefe  und
Zettel,  30  März  1771—Nov.  1787.  Der  Inhalt  betrifft  vor  allem  die
litterarischen  Unternehmungen  Heynes,  Reich’s  und  ihnen  nahe  stehender
  Personen.  Doch  werden  infolge  ihres  engen  Freundschaftsverhältnisses
  auch  Familienangelegenheiten  nicht  selten  besprochen.
Dabei  einige  Beilagen,  so  Bl.25  Entwurf  eines  Briefes  von  Reich