Lagarde  102—113  149

sich  findenden  griechischen  Pflanzen-  und  Thiernamen.  I  &amp;.1—21)
Abschrift  der  arabischen  Übersetzung  von  Dioskorides  2  c.  1—96  aus
der  Leidener  Hs.  289  Warn.  (de  Jong  und  de  Goeje  No.1301).  Aus
den  übrigen  Theilen  derselben  Hs.  ausgezogene  arabische  Pflanzen-  und
Thiernamen  stehen  theils  I  8.179  —182,  theils  vorher  im  griechischen
Register.

Lagarde  109  5  Blätter  in  gross  4°,  24  Seiten  in  klein  4°  und
2  Seiten  in  gross  4°  Dioskorides  zsol  VAng  iaroı@nig  Buch  Ic.
1—12  (das  letzte  unvollständig)  arabisch,  Abschrift  der  Leidener  Hs.
289  Warn.  Desselben  Buch  III  c.  1—32,  aus  derselben  Hs.
Desselben  Buch  III  c.1  (Anfang  fehlt)  und  Anfang  von  c.  2,  aus  einer
anderen  Hs.

Lagarde  110  Ein  durchschossenes  Exemplar  einer  Ausgabe
der  Mu’allakät  (ohne  Titelblatt),  deshalb  besonders  interessant,  weil
es  zu  den  Gedichten  des  Tarafa  und  'Amr  ibn  Kultüm  eine  poetische
Übersetzung  Fr.  Rückert’s,  des  ehemaligen  Lehrers  Lagarde’s,  bietet.
Dem  Gedichte  des  Härit  ibn  Hilliza  ist  eine  lateinische  Übersetzung
beigegeben,  die  wohl  ebenfalls  von  Rückert  stammt,  denn  in  der  Übertragung
  der  beiden  anderen  Stücke  kommt  auch  hin  und  wieder  ein
lateinischer  Passus  vor.  Zu  der  Muallaka  des  Imru’u-l-Kais  hat
L.  aus  Hengstenberg’s  Ausgabe  die  Scholien  des  Zauzani  excerpirt,
zu  Tarafa’s  Gedicht  finden  sich  viele  Bemerkungen  aus  Vullers  Ausgabe.

Lagarde  111  121  Seiten  in  4°  Concordanz  zu  Mutanabbi
(ed.  Dieterici  8.  1—188)  in  Transcription,  nicht  vollständig;  Ergänzungen
  in  L.’s  Willmet  (cod.  Lagarde  112).

Lagarde  112  Druck  in  2  Bände  getheilt  J.  Willmet,
Lexicon  linguae  Arabicae  in  Coranum  Haririum  et  Vitam  Timuri,
1784:  mit  manchen  Zusätzen  von  Lagarde.

Lagarde  113  Papier,  144  Bl.  zu  151:10  cm;  meist  16  Zeilen
  17/18  Jahrh.

Diese  koptisch-arabische  Handschrift  setzt  sich  aus  drei  nach  Schrift
und  Papier  verschiedenen  Gruppen  zusammen.  Zur  ersten  Gruppe
gehören  die  Blätter  1-5,  30-—33,  67,  108-124;  die  Schrift  ist  hier
sehr  sauber  und  gleichmässig  ,  mit  einer  kleinen  Neigung  nach  links,
auf  glattem  Papier.  Zur  zweiten  Gruppe  sind  zu  rechnen  die  Blätter
10—29  und  125—144;  hier  ist  die  Schrift,  und  zwar  sowohl  die  arabische
  wie  die  koptische,  unschön  und  plump.  Die  dritte  Gruppe  bilden
  die  übrigen  Blätter,  also  die  grosse  Masse  des  Buches,  mit  steilen,
nicht  besonders  schönen  Schriftzügen  auf  rauhem  Papier.  Eine  vierte
ganz  ungeschickte  Hand  ist  noch  bei  einigen  Ergänzungen  auf  Bl.  10
—17  wahrzunehmen.

Das  Werk,  das  nur  wenige  arabische  Stücke  mitenthält,  ist  liturgischen
  Inhalts.  Auf  Bl.  1?  zu  Anfang  des  Textes  (Bl.  1)  und  am
oberen  Rande  der  meisten  Blätter,  die  zur  ersten  Gruppe  gehören,

lesen  wir  den  arabischen  Titel  AS  Us}  e3,
Als  besondere  Abschnitte  treten  die  Theotokia  hervor.  ea  as  las
„lo!  =  öl,  „Io}  =  SEN  oy2  Kuss  (vgl.  Tuki,  Theotokia  Romae