168  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Meibom  106  etwa  50  Bl.  H.  Meibom,  exercitatio  de  osse
patellae  ;  Collectanea.  (Mscr.  Meib.  354).  |

Meibom  10%  107  Bl.  Bl.1  H.  Meibom,  De  osteologia;
Bl.  95  ‘Has  .  .  lectiones  absolvi  16  Dec.  a.  1664’;  Bl.  96/7  Ankündisung
  und  Einleitung  der  Vorlesung.  Bl.98  Praelectiones  (Herm.)

Conringii  de  ossibus  a.  1637,  von  H.  Meibom  geschrieben.
(Mscr.  Meib.  316).

Meibom  108  68  Bl.  H.  Meibom,  (De  tumoribus).
(Mscr.  Meib.  358).

Meibom  109  108  Bl.  1684/5

Bl.ı  Discours  des  tumeurs  fait  par  Mons.  (Guich.  Jos.)  Du  Verney
  ä  Paris  au  Jardin  du  Roy.  Bl.  104  (von  andrer  Hand)  Notata
  ex  lectionibus  Dom.  Du  Verney,  cursus  publicus  a.  1685.

Meibom  110  etwa  20  Bl.  H.  Meibom,  De  conditura  corporum:
  Üollectanea.  (Mscr.  Meib.  362).

Meibom  111  22  Bl.  französische  Schrift  des  17  Jahrh.
La  maniere  de  faire  les  bandages  .  ..  (Mser.  Meib.  294).

Meibom  112  13  Bl.  Jo.  H.  Meibom,  De  partu  humano.
(Mscr.  Meib.  335).

Meibom  113  409  sehr  wenig  beschriebene  Seiten  17  Jahrh.
Pergamentband  De  morbis  universalibus  (Lib.  I)  et  particularibus
(lib.  II),  meist  Recepte.  (Mscr.  Meib.  405).

Meibom  114—145  20  Kapseln  mit  Briefen  (Mscr.  Meib.
413—4353).

Die  medizinische  Correspondenz  Heinrich  Meiboms.

Jede  Kapsel  enthält  zunächst  etwa  100—200  Briefe  an  Meibom,
die  gänzlich  ungeordnet  sind,  wenn  auch  oft  mehrere  Briefe  eines  Patienten
  zusammen  liegen;  Meibon  hat  in  der  Regel  die  verordneten
Arzeneien  dazugeschrieben,  zuweilen  auch  Notizen  über  den  Verlauf
der  Krankheit.  Geschrieben  sind  die  Briefe  theils  von  Ärzten,  die  in
schwierigen  Fällen  M.’s  Rath  erbitten,  theils  von  Adeligen  und  Beamten
  in  der  Umgegend  von  Helmstedt,  darunter  viele  Briefe  von
Frauen.  Zwischen  diesen  Briefen  liegen  einige  nicht  medizinischen
Inhalts  an  M.,  darunter  welche  von  Verwandten:  die  inhaltsreicheren
werden  hier  erwähnt.  Ferner  finden  sich  Briefe  an  M.’s  Schwiegervater,
  den  Abt  von  Riddagshausen,  Brandanus  Daetrius  (dessen  Tochter
Anna  Sophia  1675  Meibom’s  Frau  wurde),  sowie  (alle  nach  Meiboms
Tode  geschrieben)  Briefe  an  Meiboms  Witwe,  an  seinen  Sohn  Brandanus
  (bis  1746),  endlich  an  einen  Amtmann  Kahrstedt  in  Kattenau.

no.  114  a)  36  Bl.:  Briefe  von  Br.  Daetrius,  Üoncepte,
1648—85,  an  Rudolf  August  von  Br.-Lün.  und  andere  Fürsten,  sowie
einige  Empfehlungsbriefe;  Bl.  34—36  Gedichte  (lat.).  b)  32Bl.:
Briefe  an  Br.  Daetrius  1633—88,  darunter  Bl.3  von  seinem  Bruder
Nic.  Detri,  Mathem.  Ordin.,  Hamburg  12  März  1653,  betr.  Berufung
nach  Hamburg;  Bl.5  mit  eigenh.  Unterschrift  von  Hz.  Rudolf  August
  1667;  Bl.26  von  Gerardus  (Wolter  Molanus)  abbas  Luccensis
  1687.  c)  9Bl.:  Briefe  an  Brandanus  Meibom,  1  von  Brd.