150  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Meiners  39  190  Bl.  in  fol.  gebunden  1796—1805

Acten  betr.  die  Thätigkeit  Meiners’  als  Assessor  des  academischen
Gerichts  und  der  Universitäts-  Deputation  in  den  Jahren  1796—1805:
Erlasse  des  hannoverschen  Ministeriums  (Bl.  55  Anweisung,  falls  Fichte
sich  nach  seinem  Fortgang  aus  Jena  in  Göttingen  niederzulassen  gedächte,
  ‘ihm  die  Bedeutung  zu  thun,  dass  er  sich  entfernen  möge,  und
dahin  zu  sehen,  dass  diesem  Befehle  nachgelebet  werde’,  Hannover  24
April  1799),  jährliche  Berichte  Meiners’  über  den  Zustand  der  Disciplin
in  Göttingen,  Correspondenz  mit  den  Eltern  von  Studenten  etc  (Bl.  138
Prof.  Just.  Arnemann  an  Meiners  über  seinen  Fortgang  aus  Göttingen,
  Altona  8  März,  und  Bl.  142  Meiners’  Antwort,  Göttingen  23
März  1803).

Meiners  40  144  Bl.  verschiedenen  Formats,  in  fol.  gebunden,
1796  und  1805/6

Akten  aus  der  Zeit  von  Meiners’  Verwaltung  des  Prorektorats:
1  März—1  Sept.  1796  und  1  Sept  1805—1  März  1806;  darunter  Concepte
  Meiners’  zu  Ansprachen  und  Berichten  an  das  Ministerium,  Rundschreiben
  an  die  Universitäts-Deputation  mit  den  Vota  von  deren  einzelnen
  Mitgliedern,  Bl.112  ein  (nicht  abgesandtes)  Originalschreiben
an  den  Herzog  von  Braunschweig  vom  30  Nov.  1805  betr.  das  Einrücken
  der  Preussen,  Rescripte  des  hannoverschen  Ministeriums  u.a.

Meiners  41  336  Bl.  verschiedenen  Formats,  in  4°  gebunden
1803—1809

Meiners’  Briefwechsel  betr.  die  Besetzung  von  Lehrstühlen
  russischer  Universitäten,  besonders  Moskaus,
durch  deutsche  Gelehrte,  1803—1809.  Meiners  spielte  bei  diesen
Besetzungen  eine  hervorragende  Rolle,  da  er  von  der  russischen  Regierung
  beauftragt  war,  geeignete  Persönlichkeiten  vorzuschlagen.

Die  Hauptmasse  der  Briefe,  die  vielfach  interessantes  Material  zur
Geschichte  der  damaligen  Zustände  in  Deutschland  und  Russland  sowie
  zur  Charakteristik  einzelner  Persönlichkeiten  enthalten,  sind  Originalschreiben
  des  Kurators  der  Universität  Moskau  Geh.  Raths  Mich.
v.  Muravieff  an  Meiners  (etwa  40)  sowie  Entwürfe  zu  Schreiben
Meiners’  an  jenen  (etwa  44).  Von  den  übrigen  an  Meiners  gerichteten
  Briefen,  die  meist  solche  sind,  in  denen  sich  deutsche  Gelehrte
  bei  ihm  für  Professuren  in  Russland  empfehlen,  verdienen  besonders
  folgende  genannt  zu  werden:  Bl.19  und  22  von  (Just.)
Arnemann,  Hamburg  26  April  und  5  Mai  1803,  dabei  Bl.  21  Antwort
  von  Meiners,  1  Mai;  Bl.  57  Aegid.  Jos.  Carul.  a  Fahrenberg,
  Ratisbonae  prid.  Cal.  Nov.  1803,  dabei  Bl.  61  Meiners’  Antwort,
14  Nov.;  Bl.  70  (Joh.  Sam.)  Ersch,  Jena  30  Nov.  1803;
BIl.74  Carl  Christian  Matthäi,  Verden  7  Jan.  1804;  Bl.  82  (Ge.
Sigm.  O.)  Lasius,  Hannover  26  Jan.  1804;  bBl.89  (Dav.  Jos.)
Veit,  Hamburg  22  Febr.  1804;  Bl.119  Alb.  Christ.  Meineke
(der  Vater  von  Aug.  Meineke),  Osterode  2  Juni  1804;  Bl.  124  K.
G.  W.  Kastner,  Jena  16  Juni  1804  (mit  Abschrift  von  Zeugnissen
Kastner’s)  ;  Bl.130  (G.A.)  Ruperti,  Stade  19  Juni  1804;
Bl.149  D.M.  H.  Mohr,  Kiel  10  Aug.  1804;  Bl.  151  Friedr.  Weber,
  Kiel  13  Aug.  1804;  Bl.  162,  251,  296  (W.Fr.)  Dreyssig,