200  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Serug.,  Bl.208  Johannis  Chrysostomi  (vgl.  Dillmann,  Chrestom.  p.  51),
Bl.211  Jesu  Christi  et  (Bl.  212)  apostolorum  (Bl.  211  et  212  impressa
post  Nov.  Testam.  p.  168°  et  164),  Bl.  213  Cyriaci,  Bl.  218  Gregorii.

Bl.  221  hat  Michaelis  beigeschrieben  :  Precatio  matutina  desumta
ex  posteriori  parte  Psalterii  Berolinensis  p.15  (Dillmann  no.  7?),  dann
2  Gebete,  die  Petraeus  seinen  Drucken  der  Predigt  de  Nativitate  domini
  und  des  Jonas  (beide  1660)  beigegeben  hat.

Mich.  266  (äthiopisch)  50  Bl.  zu  20:16cm  um  1700  geschrieben


Vitae  et  Homiliae  Sanctorum  Aethiopice  cum  notis,  ex
apographo  Ludolfi.  MS.  exstat  in  Bibliotheca  Regia  Berolinensi.  Christ.
Bened.  Michaelis  descripsit.  Dasselbe  wie  Mich.  265  und  in  derselben
Anordnung.  Die  Handschrift  bricht  im  Leben  der  h.  Barbara  mitten
im  Worte  ab.

Mich.  267  (äthiopisch)  Bl.  zu  22:16  cm  Anfang  des
18  Jahrh.

Computus  Aethiopicus.  Dasselbe  wie  Mich.  264  Bl.  102  und
von  demselben  Schreiber.

Mich.  268  (äthiopisch)  8  Bl.  zu  20:16  cm  1703
Calendarium  Festorum  Ecclesiae  Aethiopicae.  Dasselbe  wie
Mich.  264  Bl.  96  und  ebenfalls  von  Chr.  B.  Michaelis  geschrieben.

Mich.  269  (äthiopisch)  29  Bl.  zu  35:  221  cm  Anfang  des
18  Jahrh.

Abschrift  der  in  der  römischen  Ausgabe  des  N.T.  (1548)  Bl.  158—
176  gedruckten  gewöhnlichen  Messliturgie,  der  Liturgie  Jesu  Christi,
der  Liturgie  der  Maria  von  ÜUyriacus  Bischof  von  Bahnasä  und  der
übrigen  Stücke,  jedoch  mit  Verbesserung  der  vielen  Fehler  des  Druckes
und  mit  einigen,  einer  Handschrift  entlehnten  Lesarten  am  Rande.

Frühere  Besitzer  der  Handschrift  waren  J.  H.  Michaelis,  der  die
Hft  geschrieben  zu  haben  scheint,  und  darnach  Chr.  B.  Michaelis.

Mich.  270  (äthiopisch)  351  Bl.  zu  204:17  cm  1684

Pentateuchus  Aethiopice,  a  Christiano  Ludolfo,  illustris  viri  Jobi
Ludolfi  filio,  ab  exemplari  Dn.  Ludovici  Piques,  Doctoris  et  socii  Sorbonnae,
  quod  illi  Joh.  Mich.  Wansleben  Romae  a  se  descriptum  vendiderat,
  Parisiis  Anno  1684  descriptus.  Vgl.  Zotenberg  no.  1  und
das  zu  cod.  Aethiop.  1  Bemerkte.

Die  Handschrift  war  später  in  dem  Besitz  von  J.H.  und  dann
von  Chr.  B.  Michaelis.

Mich.  271  (äthiopisch)  2388.  zu  254  :191  cm  Anfang  des
18  Jahrh.  |
D.Prr:  Fı2.PD,PZ:  DEO&gt;DR’A@D,P7Z:  Encomium  coelestium

  et  terrestrium.  Dieses  Buch  enthält  alle  die  poötischen
Lobpreisungen  der  Heiligen  am  Ende  der  einzelnen  Legenden  des  Synaxars
  nach  der  Reihenfolge  der  Tage  im  Kalender.  Es  beginnt:

784:  OHR...  HTINA:  NALL:  AN,  2  AZH:
DAF  AP:  DAUAU  Aız  Tr  NnVvArT:
AHN:  ON?N:  ANA:  O2:  HOAr  DR: