Michaelis  276  —  280a  203

Dann  ein  Blatt  aus  einem  Pentateuchcommentare  (31:22  cm)  in
grosser  rabbinischer  Schrift  französischen  Charakters.  Dasselbe  enthält
die  Auslegung  von  Gen.  488-ıs  und  ı7—22.

Dazu  kommen  2  kleinere  Stücke,  wie  es  scheint  aus  einem  Mahzör,
  und  3  kleine  Stücke  mit  ein  paar  Zeilen  aus  Gen.  24.

Mich.  278  und  279  I  701,  II  227  Bl.  zu  204  :161  cm

‘Variae  lectiones’  zur  hebräischen  Bibel,  aus  Handschriften  und
Drucken  zusammengestellt  1702/3  von  J.  H.  Michaelis  (als  Vorarbeit
  zu  seiner  Bibelausgabe)  mit  Nachträgen  von  ©.  B.  Michaelis.

Ausserdem  sind  in  den  Bänden  enthalten:  I  Bl.  700  ‘Ex  litteris
(D.E.)  Jablonskii,  Berol.  22  11  1704’;  ‘Ex  litt.  W.  Ch.  Schneideri,
  Venet.  8  11  1704’.  Bl.  702  Joh.  Sim'onis,  quaestio  philologica
  ad  Jud.  I  17,  an  ©.  B.  Michaelis  1750.  II  180—211  ‘Variae
lectiones  accentuum  in  libris  metrieis...  collectae  1695  mense  Augusto’
von  J.H.  Michaelis.  Bl.212—225  Bemerkungen  über  hebräische
Accentuation  und  Varianten  der  Accente  aus  verschiedenen  Büchern
von  J.  H.  Michaelis  (Bl.  223—25  von  anderer  Hand).  Bl.  226
—27  Brief  von  M.  G.  Hanschius,  Lipsiae  id.  April  1719,  mit  Concept
  der  Antwort  von  ©.  B.  Michaelis.

Die  Handschrift  wird  von  J.  D.  Michaelis  in  der  Oriental.  Bibiiothek
  I,  212.  217  Anm.  als  noch  werthvoll  erwähnt.

Mich.  280  232  Bl.  zu  191:  154  cm  18  Jahrh.

Bl.  1—214  Bartholomaeus  Ziegenbalg  und  Joh.  Ern.  Gründler,
Genealogie  der  Malabarischen  Götter  (Dedication  an  Carl  Prinz  v.  Dänemark
  12  Sept.  1713,  Vorrede  an  den  Leser  21  Aug.  1713,  Tabelle,
Text).  Dieses  in  Tranquebar  1713  verfasste  Werk  wurde  nach  Europa
gesendet;  vgl.  Berichte  der  dänischen  Missionarien  aus  Ostindien,  Ander
Theil  S.48.  Gedruckt  wurde  es  von  W.  Germann  1867  in  Madras.
In  Halle  (Bibliothek  der  Franckeschen  Stiftungen)  liegt  das  Exemplar
mit  28  Bildern  (vgl.  Ausgabe  S.  2  und  Germann’s  ‘Joh.  Phil.  Fabricius’
  S.26).  Germann’s  Ausgabe  hat  eine  Menge  Fremdwörter  verdeutscht;
  aber  er  giebt  die  meisten  Eigennamen  ‘wie  im  Manuscript’
mit  tamulischer  Schrift.  In  unserer  Abschrift  findet  sich  kein  Bild  und
kein  tamulisches  Wort.

Bl.  215—232  (von  anderer  Hand):  ‘Malabarische  Abgötter  Historie
verglichen  mit  dem  egyptischen  und  anderwärtigen,  sonderlich  in  der
h.  Schrift  erwehnten  Götzendienst’;  12  SS  mit  vielen  Noten,  in  ÖOstindien
  verfasst.  Am  Rande  von  anderer  Hand  gelehrte  Noten.  Vorn
von  anderer  Hand  Bl.  215  ‘An  H.  Prof.  Michaelis  p.  couvert’  d.h.  wohl
an  O,  B.  Michaelis,  der  lange  mit  der  dänischen  Mission  beschäftigt
war.  Die  Hand  welche  die  gelehrten  Noten  schrieb,  bemerkte  auf  der
letzten  Seite  ‘NB.  Das  Original  von  dieser  Copie  kömmt  über  Dänemark’
  (diese  Worte  sind  durchstrichen)  ;  dann  ‘der  Text  ohne  die  Noten
ist  ein  Anhang  des  .  .  in  der  unter  der  Presse  seyenden  Malab.  Kirchenhistorie.
  In  der  Schrift  selbst  wird  die  xxvım  Continuation  der
Berichte  genannt,  die  1731  gedruckt  wurde.

Mich.  280a  (tamil.)  1  Blatt  46  cm  lang,  4  cm  hoch  auf
beiden  Seiten  beschrieben  (im  Ganzen  13  Zeilen)