\  Michaelis  287—292  207

Deutliches  Nashi  von  türkischer  Hand,  das  Arabische  vocalisirt.
Überschriften  und  Verstheiler  roth.
Arabisch-türkisches  Gebetbuch.  Bl.  1—50°?  enthalten  Süra  1,
36,  48,  55,  67,  78,  86,  97,  103,  108,  109,  112—114,  1  und  den
Anfang.  von  2.  Unter  den  Gebeten  ,  denen  vielfach  eine  türkische
Einleitung  vorausgeschickt  ist,  sind  die  folgenden  bemerkenswerth:
yy  seo  (Bl.  50%),  ul  Aal  nl  seo  (Bl.  62°),  Aüy;b  ses  (Bl.  66%),  so
geld  (Bl.  69%),  ”  &gt;  sl  (Bl.81%).  Dann  folgen  die  üblichen  talismanischen

  Formeln  Und  Sprüche,  am  Schluss  noch  einige  längere  Gebete,
  darunter  (&amp;,,%  stc&gt;  (Bl.  116b).

Mich.  291  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  97  Bl.;
141  cm  hoch,  94  cm  breit;  9  Zeilen  17  Jahrh.  orient.  Lederband
  mit  Klappe  \

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Überschriften,  Verstheiler
  und  Randeinfassung  roth.

Gebetbuch.  Der  Anfang  fehlt;  Bl.  1—31*  enthalten  Süra  44

v.  9—Ende,  48,  55,  56,  59  v.  18—Ende,  67,  78,  86,  102,  103,  105,
106,  108—114  und  den  "Anfang  von  2.
Unter  den  nun  folgenden  meist  sehr  kurzen  Gebeten  sind  etwa

hervorzuheben:  (gelb  ses  (Bl.  31°),  (sit  gl  sus  oh)  (BI.  34),

Aus  sd  Bl.  37°),  Mia&gt;  st  (BI.  400),  (lus  sles  (BI.  428),  los  so
(Bl.  44°),  ‚wo  scö  (Bl.  46°  und  in  etwas  anderer  Fassung  BI.  56°),  ss

lets  (BI.  509),  ‚Lasimt  560  (BI.  549),  aulinge  so  (BI.  57),  „Uhr  seo

52  (B1.59%),  Au&gt;y5  sles  (BI.  85°),  alu  sit  Ae&gt;  „Az  u  leo
';  N  asus  (BES),  eiö,J}  „ai  ses  und  wu  „A  sled.  Viele  die-Ser
  Gebete  haben  eine  türkische  Einleitung.  Den  Schluss  bilden  einige

Siegel  mit  ihrer  Erklärung,  nämlich:  Amys  ‚gr,  EWR:  ar,  ED
und  (lau  „gr.

Auf  Bl.  96°  und  97°  noch  ein  Gebet  von  anderer  Hand.  Auf
Bl.  97®  findet  sich  folgende  Bemerkung  ‘Liber  Tureicus  mihi  oblatus  a
Dno.  de  La  Serre  equitum  Magistro  qui  ex  obsidione  Budana  in  Hungaria
  ceu  brabeion  reportavit  1687’  und  auf  der  Rückseite  des  letzten
Blattes  steht  von  Michaelis’  Hand:  ‘Donum  Spangenbergit’.

Mich.  292  (arabisch)  or.  Papier  mit  Wasserzeichen;  98  BL;
21  cm  hoch,  144  cm  breit;  17  Zeilen.  17  Jahrh.
Ziemlich  deutliche  und  gleichmässige  Schrift,  etwas  vocalisirt.
Der  Commentar  eines  ungenannten  Verfassers  zum  29  und
30  Abschnitt  des  Kur’än,  Süra  67—108;  die  fünf  letzten  Süren
sind  verloren  gegangen.  Im  29.  Abschnitt  ist  der  Kur’äntext  roth
überstrichen,  im  30.  ganz  mit  rother  Tinte  geschrieben.  Am  Rande
und  auf  eingelegten  Zettelchen  stehen  viele  Bemerkungen  theils  von
der  Hand  des  Schreibers  theils  von  Anderen  herrührend.  Anfang:
SAT  lo  (3°  „bixi,  les  (5!  J,us
Die  Handschrift  ist  nach  einer  Notiz  auf  Bl.1°  und  2?  ein  „a,
des  Saih  (?)  up  Zell  (sädl  (eakw,  ausserdem  nennt  sich  noch