Michaelis  297—307  213

liber,  ex  quo  in  Aegypto  Arabica  didieit  facilitatemque  Arabice  loquendi
sibi  comparavit.

Mich.  2994  (arabisch,  früher  Orient.  105)  or.  Papier;  105  Bl.;
141  cm  hoch,  9  cm  breit;  13  Zeilen  geschrieben  im  J.  1657/58
die  obere  Hälfte  vom  Wasser  beschädigt

Schrift  ziemlich  klein,  doch  verhältnissmässig  deutlich.

Bl.1—33:  Die  Grammatik  l;eS}  Aslı5  „„e  o1,eD}  von  Ibn  Hi-Säm

  mit  zahlreichen  Rand-  und  Zwischen-Noten.  Am  Schluss  die
Jahreszahl  1068  d.  H.  (beg.  9  Oct.  1657).
Bl.  34  bis  Ende:  x&gt;W,5  „is  Commentar  zur  Vorrede  (&lt;&gt;Lı:0)

des  Misbäh  des  Mutarrizi  (s.  cod.  Arab.  no.  53).

Mich.  300—305  (arabisch)  Papier;  6  Bändchen  zu  36,  52,
28,  32,  31  und  25  Seiten;  25  cm  hoch,  19cm  breit  von  J.  D.
Michaelis  selbst  in  den  Jahren  1771—1775  aus  der  Pariser  Handschrift
(Ancien  fonds  arabe  no.  578,  jetzt  2239)  abgeschrieben

Das  erste  Bändchen  enthält  die  Beschreibung  Ägyptens  aus  Abu’lfidä’s
  „OU  aa.  Die  Abschrift  bricht  in  °  der  Beschreibung  von

Fustät  ab,  der  Schluss,  etwa  2  Blätter,  ist  verloren  gegangen.  Am
Rande  und  unter  dem  Strich  textkritische  Bemerkungen.  Michaelis
hat  diesen  Abschnitt,  genau  in  der  Gestalt  wie  er  hier  vorliegt,  in
seiner  Schrift:  Abulfedae  Descriptio  Aegypti  arabice  et  latine  Goettingae
  1776  veröflentlicht.

Sein  Versprechen,  die  anderen  Bändchen  folgen  zu  lassen  (Sequetur
  statim  descriptio  Africae  occidentalis,  Mesopotamiae,  Iracae,  Churestanae
  et  Persiae’)  hat  er  nicht  gehalten.

Das  2  Bändchen  enthält  die  Beschreibung  des  Maßrib,  das
3  die  von  “Iräk,  das  4  von  Mesopotamien,  das  5  von  Hüzistän
  und  Persien,  das  6  von  Armenien,  Arrän  und  Adarbaigän.

Alle  Bändchen  sind  mit  Randbemerkungen  versehen,  im  3  ist  zwischen
S.20  und  21  ein  Blatt  eingelegt,  es  enthält:  Aus  Ives  Reisen  Excerpta
zu  Abulfedae  Irak  und  Gezira  zum  Nachschlagen.

Mich.  306  (arabisch)  Ausschnitt:  Seite  41—62  zu  204:  164  cm;
dazu  Brief  von  2  Dl.

‘Proverbia  centum  arabica  ex  Meidanensis  codice  meo  antiquissimo
  a  me  descripta,  adhibito  etiam  apographo  Meidanensis  Reiskiano
  ...  ex  codice  Waırnerano’  (=  cod.  Leid.  345  nach  Dozy);  so  bezeichnet
  Edv.  Scheid  in  einem  beiliegenden  Brief  an  Michaelis  (Harderovici
  3  Febr.  1781)  den  Inhalt  mit  der  Bemerkung  'Absolutus  est
codicis  mei  Tom.  II  a.  Hceg.  574  et  Tom.  I  a.  Heg.  603,  Appendix  denique
  addita  ei  a.  H.  615°.  Dem  100.  Sprüchwort  folgt  eine  lange,
S.  61  und  62  füllende  Erklärung.

Mich.  307  (arabisch)  14  beschriebene  und  14  gedruckte  Blätter
in  einer  Folio-Mappe

Bl.  1—8  verschiedene  arabische  Schriftproben  (Bl.  5  und  6  Copien
von  Kufischen  Inschriften)  und  sprachliche  Notizen.  Bl.  11-—14  Zeichnungen
  von  4  grotesken  Statuen  mit  scheinbar  arabischen  Unterschriften;
  wohl  Fälschungen.  bl.  15—22  Kupferstiche  (Bartsch  sc.)  von
Talismanen  etc.  aus  arabischen  Hften.  BI.  26  Abdruck  einer  Kupfer-