214  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

platte  mit  4  Darstellungen  (de  la  Collection  de  Ste  Genevieve);  Bl.  27
und  28  Abdrücke  von  2  Kupferplatten  “Talisman  rapport6&amp;  des  Echelles
du  Levant  par  Mr.  de  Tott,  en  1778.

Mich.  308  (orientalisch)  6  Kupferplatten,  die  grösste  20  cm
hoch,  24  cm  breit;  die  kleinste  9  cm  hoch,  114  cm  breit

Diese  Kupferplatten  enthalten  Buchstaben  oder  Zahlen  orientalischer
Sprachen;  darunter  2  in  kufischer  Schrift,  veröffentlicht  in  J.  G.  Christ.
Adler,  descriptio  codicum  Cuficorum  1780,  dann  je  eine  mit  chinesischen
  und  mit  armenischen  Zeichen.

Mich.  309  (türkisch)  136  beschriebene  Blätter  zu  20:14  cm
Verschiedene  Hände  (am  Ende  eine  grosse  Anzahl  lcerer  Blätter)

1)  Bl.  1—10  und  21—39  zwei  anschliessende  Fragmente,  welche
ein  bis  auf  den  Anfang  vollständiges  Exemplar  eines  im  Metrum
Hazag  u—  —  —  |  u-—  —  |  u——  abgefassten  Mathnawi-Gedichtes  über

die  sogenannten  ‘schönsten’  Namen  Gottes  ee  slwSt  enthalten.

Wie  eine  nähere  Untersuchung  beweist,  ist  es  das  im  Jahre  958!)
verfasste,  auch  in  den  Handschriften  Berlin  no.  386,  Donaueschingen
bı,  Upsala  2102  und  213,  Wien  1993  13,  und  Brit.  Museum  p.  240  ıı
enthaltene  Gedicht  des  "Isä  2)  oder  Ibn  ’Isä?).  Die  vorliegende  Hs.,
der  nach  der  Berliner  Hs.  27,  nach  der  Donaueschinger  116  Bait‘)
fehlen,  nennt  keinen  Verfasser;  "ebenso,  nach  Flügel,  die  Wiener.

Anfang:  Asus  ats  ‚al&gt;  .  x  uu&gt;  1  O-TAmpL-  E06)
(Berlin  Bl.  77?  2.3;  Donaueschingen  Bl.6P  2.9  v.u.).  Die  Abschrift
ist  anı  Ende  datirt  vom  Jahre  1079  =  1668/9.

2)  Bl.40°  Ein  kurzes  Mathnawi-Gedicht  darüber,  wozu  die  Wochentage,
  die  Planeten  und  die  Nächte  der  Woche  gut  oder  nicht  gut  sind.
Überschrift:  erw!  (sie!  )  m  Az  ),  98  .Te"  wsı9  553)  el  3  Anfang:

DERLS  pn  (Ge  ai  Ki  Ama  Ariusg  So)
3)  Bl.  43)  Das  einem  gewissen  Läls  ‚Je  (fol.  442  2.3  v.u.)  zugeeignete
  Gebetbuch  a6.»  des  Abü’l-su’üd  (Fr  982  =  1574/5).  Siehe

die  Berliner  Handschriften  no.  222  und  38a.

Anfang:  ar  Sr  a  ec  Me  u  gi  Fe  &amp;*
85  md)  Ai  Aa
4)  Bl.  66°  Allerhand  Verwendung  von  Buchstaben  zu  abergläubischen

1)  Am  Ende  heisst  es  Donaueschingen  Bl.  30%:
DIpr  uy®  MD  5  31  5  nn  W,  AP  AS,  Se  md,  M&gt;  oa  85
wofür  in  der  Berliner  Hs.  a  im  5  r;  Br  jykb  steht.  Die  vorliegende  Hs.

lässt  rd,  AUS,  doch  nur  durch  einen  lapsus  des  Schreibers,  wie  das  Metrum

zeigt.
°  2)  Berlin,  Donaueschingen  und  Upsala  2102.
3)  Brit.  Museum.
4)  Dass  das  Gedicht  mit  längerer  und  kürzerer  Einleitung  existirt,  wird  von
Tornberg  zu  Ups.  213  bestätigt.