Michaelis  309p—312  217

Mich.  312  Sammelhandschrift  mit  159  beschriebenen  Blättern
zu  14,5:10cm  verschiedene,  mehr  oder  weniger  gute  Nasta/liq-Hände:
  auf  den  Seiten  stehen  meist  13  Zeilen

Der  Inhalt  ist  folgender:

1)  Bl.2°:  eine  Anleitung  zum  Weissagen  (30  Jb,  angeblich  von

einem  ungenannten  gelehrten  und  weisen  Manne  für  Härün  al-raSid
zusammengestellt.  Die  Schrift  zerfällt,  der  Vorrede  (Bl.  3°  2.2)  nach,
in  144  Capitel  „L;  d.h.  cs  werden  zuerst  144  F  ragen  aufgestellt  über

das,  was  man  in  den  verschiedensten  Lebenslagen  etwa  zu  wissen
wünscht  (Bl.  4?—9%),  und  diesen  Fragen  folgen  dann  auf  ebensovielen
Seiten  die  entsprechenden  Antworten.  Fragen  und  Antworten  sind
—  wie  es  scheint,  von  fremder  Hand  —  numerirt,  Die  erste  Frage

BR]  =  RR  (X,  re.  ab.  —  "Abschrift  datiert  vom  Safar  1027
=  28  Jan.  —25  Febr.  1618.

Anfang:  Je  S  slsts  &gt;  BEN  Ku  a  &gt;,  Nbur6  WeL2

2)  Bl.  81?  eine  Sammlung  von  medieinischen  en  und  Rathschlägen,
  als  „L  bezeichnet.

Anfang:  a5  09  ze  udn)  Fi)  Lu&gt;  and  ob.

3)  Bl.  82  ein  anonymes  Wahrsagebuch,  welches  mit  Buchstabengruppen
  (11  —  ii  —  iu)  —  wu)  —  ZN  u.s.  w.)  und  Qur’än-Versen
manipulirt.

Anfang:  LE,  DIPS)  Ä,!  523  se  Pr  AN  Kmlsd  (55  JE  mas  52
3Yes}  wolalo  zY  (sie!  yo

4)  Bl.  112°  von  verschiedenen  Händen  geschrieben,  erst  ein  arabisches
  Gebet  (Anfang:  Ag&gt;y  „nis  Adl&gt;  vr;  u  Aa)  o  et),  dann
ein  auf  ya  reimendes  Ghazel  mit  der  Überschrift  ok  sjle
ya  Al  sel  le  PIrOSERSHE  Nu  55,  dann  eine  kurze  Abhandlung
  Über  Punctierkunst  oder  Psammomantik,  auf  arabisch  I»,

genannt  (vgl.  Michaelis  309  no.4  Bl.  81°),  dann  allerhand  Recepte,
endlich  Anweisungen  zur  Verfertigung  und  zum  Gebrauche  von  Talismanen.


5)  Bl.  121°  ein  immerwährender  Kalender,  überschrieben  Kal  57

PR  Es  ist,  nach  den  Anfangsworten  zu  urtheilen,  dieselbe  Schrift,
welche  in  der  Wiener  Handschrift  no.  2002  ıı  enthalten  ist.

Anfang:  Ib  pur  3120,  Al,  Au  aus  Je  Shall,  all

.y„D  As)  au  339,  30,  es  Kl  six:

6)  Bl.  130%  ein  astrologisches  Schriftchen,  und  zwar  dasselbe,  des-1)

  sic!  statt  I.
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