Michaelis  312b  313  219

versen  nennt  sich  der  Verfasser  su.  Lugmäni  und  gibt  an,  dass  er

sein  vorliegendes  Gedicht  nach  zweijähriger  Arbeit  im  Jahre  910  (=1504/5)
  vollendet  habe.  Die  naheliegende  Vermuthung,  dass  wir  dasjenige
  Gedicht  vor  uns  haben,  von  welchem  als  einem  Werke  des  im
Jahre  925  (=  1519)  verstorbenen  »55  „is  Hammer,  Osman.  Dichtkunst

  I  185,  ıxı  berichtet,  wird  durch  den  Umstand  zur  Gewissheit
erhoben,  dass  die  von  Hammer  a.a.0.  übersetzten  Verse  sich  hier  auf

Bl.  44°  2.  5—14  finden  )).
Anfang:  ol  „als  &gt;  ya,  &gt;  Olais  Syn;  Als)  Aue

2)  BL.55°  aa,  &amp;ül&gt;,  Gedicht  des  Hägäni  (f  1015  =  1606/7),
die  Personalbeschreibung  des  Propheten  enthaltend.  S.  das  zu  den
Handschriften  Gotha  193ı  und  Berlin  417  Beigebrachte.

Anfang:  li  Der  Er  G  Sg)  En  Is  a5  sul  als
3)  Bl.  76°  ein  kurzes  Mathnawi  -Gedicht  mystischen  Inhalts,  von
einem  Dichter  des  Namens  Nüri.  Es  ist  darunter  wahrscheinlich  derjenige

  zu  verstehen,  welcher  von  Hammer,  Osman.  Dichtkunst  III,  400
besprochen  wird  (F  1061  =  1651).

Anfang:  1,95  „m&gt;  &gt;  umalio  Lee  on  JA,  Ai  &gt;
si  AN  Jo  PET]  yy8  SO  sad  ym&gt;  URE  unsi&gt;  Se  =
4)  Bl.78°  eine  kurze  De  a  xl  in  arabischer  Prosa,  mit  dem

Anfange:  gu;  um  Je!  alt  u  Pt;  &gt;;  Yu  Zee  .&gt;
zum  Theil  vocalisirt.

8)  BL.EO®  Fa  :  „&gt;  K&amp;al&gt;,  eine  von  dem  Dichter  G’auri  (7  1065
=  1654/5)  als  Fortsetzung  zu  no.  2,  im  Jahre  1050  geschriebene
Personalbeschreibung  des  Abü  Bakı,  ’Umar,  ’Uthmän  und  ’Ali.  Man
vgl.  die  Berliner  Hs.  no.  3532,  wo  dasselbe  Gedicht  vorliegt.

Anfang:  Suu&gt;  ‚m  loa  (sol  a0)  US  any  2  af  all  wie

6)  BI.  86°  persisch,  das  mystische  Gedicht  !,\&gt;,  ‚5  “‘Brod  und  Confect’
  von  Bahä  al-din  Amuli  (F  10380  =  1620/21).  Man  vgl.
Gotha  Türkisch  35  und  Berlin  Persisch  6741s,  wo  Handschriften  desselben
  Gedichtes  beschrieben  werden.

Anfang:  au  Ne  2  IM]  lest  PO  S.H}  As  oc,  2  ER)  la;

7)  Bl.  90  persisch,  ein  anonymes  Lehrgedicht  in  Mathnawi-  Versen
des  Metrums  Cas&gt;  2  u—  —  |  v-u—  |  5  —  über  Pflichten-  und  Glaubenslehre

  nach  den  Grundsätzen  des  Abü  Ilanifah.  Überschrift:  RUE
ul  BBX.  7A.  „&gt;  rm)  enir  rang  v2,  ls  Sr  x  go  $  FIN}  d;el
Be  0,  Er  &gt;  a  „as!

NE  u  BEE  hey  S  2,6  4  (5!

2)  So  lautet  der  Titel  in  der  Berliner  Handschrift;  in  der  vorliegenden  Hs.
‚hat  das  Gedicht  keinen  Titel.