274  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Nachlass  Hermann  Sauppe’s.

Hermann  Sauppe  (1809  —1893)  studirte  in  Leipzig  1827—1833,
war  Gymnasialprofessor,  dann  Docent  an  der  Universität  in  Zürich
1833—1845,  Gymnasialdirector  in  Weimar  1845-1856,  dann  Professor
  der  Universität  in  Göttingen.  Folgende  Stücke,  von  denen  wohl
no.  47  das  werthvollste  ist,  kamen  1893  theils  durch  Kauf,  theils  durch
Schenkung  in  die  Bibliothek.

Von  Sauppe  geschriebene  Stücke  (no.  1—47):

Sauppel  30  Bl.  in  8°  1828—1834

Stammbuchblätter  von  Funkhänel,  Gottfr.  Hermann,  Carl  Putsche  ;
von  einigen  Polnischen  Flüchtlingen,  von  Studiengenossen  und  Verwandten.


Sauppe  2  3  Bl.  in  4°  1830—1832

Godofredus  Hermannus,  3  eigenhändige  lateinische  Zeugnisse
für  8.,  Leipzig  22  Febr.  1830,  9  April  und  (modo  ille  in  universitate
lit.  Halensi  dignitate  doctoris  philosophiae  ornatus)  30  Nov.  1832.

Sauppe  5—11  in  4°  1827  ff.

Gottfr.  Hermann’s  Oollegien,  in  Leipzig  1827/29  nachgeschrieben
  (no.  3—9  in  Reinschrift,  no.  10  in  Concepten)  von  Sauppe.

no.  3  Hesiodi  Theogonia  1827,  132  8.  no.  4  Aristophanis  Nubes
  1828,  24  8.  no.  5  Plauti  Rudens  1828/9,  17  8.  (dazu  Sauppe’s
Vorlesungspapiere  aus  der  Zürcher  Zeit).  no.  6  Geschichte  der
Griech.  Literatur,  85  8.  no.  d  Kritik  und  Erklärung,  18  Bl.
no.  8  Metrik  1823/9,  138.  no.  9  Theorie  des  lateinischen  Styles
1828,  188.  no.  10  Bruchstücke  von  Nachschriften.  no.  11  E.
OÖ.  Richter,  Einleitung  in  das  Studium  der  Philosophie  1827,  508.

Sauppe  12  8  Hefte  in  4°
Heft  1  Disputationen,  besonders  mit  Winckelmann  und  Heft  2—8

Seminararbeiten,  besonders  über  Plato  und  (no.8)  über  den  Kyklops,
Leipzig  1829—1832.

Sanppe  13—17  4°  und  fol.  1825—1831

no.15  über  Thucydides  I  1825.  no.  14  über  Plato’s  Kriton
1827.  no.  15  über  Cicero,  bes.  pro  Plancio  1828.  no.  16  Collectanea
  philologica  (Auszüge)  1825—1830.  no.  17  Auszüge  1830/1,
in  fol.

Sauppe  15—20  meistens  4°  zwischen  1834—1843

Zürcher  Zeit:  no.  18  zu  Plato’s  Symposium.  no.  19  Entwurf
  einer  lateinischen  und  no.  20  (in  fol.)  einer  griechischen
Grammatik.

Sauppe  21—29  4”  1837  —1843

Zürcher  Vorlesungen:  no.21  und  23  Griech.  Staatsrecht  1837/8,
mit  Zettel  von  J.  K.  Bluntschli  über  die  Ööwocoı.  no.  23  Geschichte

  der  attischen  Beredsamkeit,  1838.  no.  24  Antiphon  or.  6
und  Andocides  or.  1,  1838/9.  no.  25  Theokrit  1839.  no.  26