284  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

IV  504—516,  553—573,  591—604  “Uhrsprüngliche  Historie  der  gesammten
  Bildkunst  auf  Papier’;  V  61  ‘Beschreibung  eines  steinernen
Todten  Sargs  bey  Rüsselsheim  am  Mayn’;  V  233  297  361  385  429
453  “Umständliche  Nachricht,  wie  das  feine  Porcellan  in  Indien  zubereidet
  werde.  Einmal  am  23  6  1730  veranstaltete  er  eine  musicalische
  Unterhaltung,  wozu  er  ein  kleines  Singspiel  dichtete  und  componirte
  (IV  S.  24—30),  ‘Der  um  das  Vorrecht  angestelte  Wettstreit  der
4  Elementen  wurde  in  einer  derer  Zusammenkünfiten  von  der  .  .  Gesellschaft
  ...  in  einer  Serenata  aufgeführt  von  derselben  Schreibern.
Die  recitirenden  Personen  ...  waren...  das  Wasser  (Eberhardt,  vgl.
oben)  .  .,  das  Feuer  (Diesterweg)  .  .’,  die  Lufft  (Behagel)  .  .,  die  Erde
(Kissner)  .  .),  Musander  (Wilh.  v.  Uffenbach  ?)  .  .;  manches  daraus  ist
in  das  Singgedicht  in  der  ‘Nebenarbeit’  S.  387—392  aufgenommen.

Von  den  der  Gesellschaft  vorgelesenen  und  im  Protokoll  meist  in
wörtlichen  Auszügen  mitgetheilten  Briefen,  meist  technischen  Inhalts,
  werden  hier  nur  die  erwähnt,  die  sich  in  cod.  Uffenb.  20  im
Original  nicht  vorfinden;  es  sind  folgende:

V  470  Dr.  Arends,  Schwiegersohn  des  Hofraths  Dr.  Georg  Ernst

Stahl,  Potsdam  12  Juni  1734,  über  den  Tod  Stahls.  V  642—646
Herman,  2  Briefe,  Tübingen  und  Stuttgard  1736,  über  die  beiden
mathematischen  Statuen,  Mustaffa  und  Rosette  genannt,  die  der  Neapolitaner
  Baltosi&amp;  sehen  lässt.  1I  7  Nie.  Martini,  Riga  1727.
V  227  Christian  Wermuth,  Gothaischer  Medailleur,  1733.  Joh.
Will  (Hofuhrmacher  in  Heidelberg,  vgl.  cod.  Uffenb.  20  I  Bl.  380  fi.)
4  Briefe  1731  —1735:  IV  426  653,  V  30  (das  Original  in  Ufienb.  20
1  BI.  383),  481  (über  eine  von  ihm  erfundene  astronomisch-geographische
Perpendikeluhr);  dazu  IV  656  und  V  36  Antworten  von  J.  F.  v.  Uffenbach.


Am  Ende  eines  jeden  Bandes  ein  ‘Register  der  vornehmsten  Sachen’.

Uffenb.  18  VIII  +38S.  +  15  Tafeln  zu  35:23  cm  grüner,
  reich  mit  Gold  verzierter  Einband  mit  dem  Uffenbachischen  Wappen
  1720

‘Der  von  Londinen  zugleich  geliebte  und  ungeliebte  Pharasmanes
König  von  Iberien  in  einem  Sing-Spiel  (in  3  Handlungen).  Von  (d.
F.  v.)  Uffenbach,  d.  14  Sept.  1720’  (Titel  in  reich  verziertem,  gestochenem
  Rahmen).  Das  Singspiel  ist,  nach  Uffenbachs  Angabe
(S.  ıv),  eine  Bearbeitung  der  etwas  veränderten  ‘Geschichte  der  Schlontina
  und  des  Pharasmanes’  in  dem  Roman  ‘die  Römische  Octavia’
(1712,  Th.  V  S.  930/3)  Anton  Ulrichs’,  Herzogs  zu  Braunschweig-Lüneburg,
  dessen  Nachkommen  August  Wilhelm  das  Stück  gewidmet  ist.
Auf  den  Tafeln  sind  15  Auftritte  bildlich  dargestellt;  diese  Zeichnungen,
etwa  26:20  cm,  auf  verschiedenfarbigem  Papier  in  Tusche  oder  farbig
ausgeführt,  sind  bemerkenswerth  wegen  ihrer  reichen  architektonischen
Scenerieen.  Über  die  geplante  Aufführung  des  Singspiels  in  Braunschweig
  vgl.  cod.  Ufienb.  20  Bd.  II  Bl.  477.  478.  48211.  487.  492.
603  ff.  Die  Hft  wird  erwähnt  bei  Goedeke,  Grundriss  zur  Gesch.
d.  D.  D.  III  (1887)  S.  337  unter  no.  22.

Uffenb.  19  42  Bl.  zu  31:20  cm  Ende  des  17  Jahrh.
‘Euclidis  definitiones’  und  ‘propositiones’  der  Bücher  I-VI;  nur