Uffenbach  36-46  297

Uffenb.  41  II  +  2328.  bis  zu  221:36  cm  saubere  Reinschrift
  nach  1735

‘Einleitung  zu  einer  neuen  Perspectiv  (d.h.  eine  neue  Art  des
perspectivischen  Zeichnens)  auff  ..  Befehl  ..  Ernst  Ludwigs,  Landgraffens
  zu  Hessen  .  .  erfunden  und  aufgesetzt  durch  Christ.  Ludw.

Gersten,  profess.  math.  acad.  Giesensis’,  mit  Zeichnungen  (19  Tafeln).
Vgl.  cod.  Uffenb.  20  Bd.I  Bl.  455.

Uffenb.  42  2  Bände  (171  +  185  Bl.)  zu  ungefähr  21:17  cm
17  Jahrh.

‘Sceriptorum  mathematicorun  pars  I  (und  II)  collectore  Julio  Reichelt
  (1637—1719),  prof.  math.  Argentorat.’:  Bücher  (Karten,  Atlanten,
  Globen  und  Kupferstiche)  über  Mathematik,  Geographie,  Chronologie,
  Naturwissenschaften  ,  Kriegswissenschaften,  Künste  u.s.  w.,  oft
mit  Bemerkungen  dazu.  Stammt  aus  Zach.  Conr.  v.  Uffenbach’s
Bibliothek,  dessen  Ex-libris  sich  in  beiden  Bänden  befindet,  und  ist
wohl  identisch  mit  ‘Bibliotheca  Uffenb.  universalis’  III  p.  491  No.xxxıv
—xxxvı,  abgesehen  davon,  dass  der  3  Band  jetzt  fehlt.

Uffenb.  44  12  Bl.  zu  19:16  cm  nach  1690

‘Erklärung  undt  Gebrauch  dess  Copernicanischen  systhematis’.
Daneben  hat  J.  F.  v.  Uffenbach  geschrieben  'von  Magister  Seiler  in
Leipzig’;  vgl.  Merkwürdige  Reisen  Bd.  IS.  CVI.  Beruht  fast  ganz
auf  W.  J.  Blaeu,  institutio  astronomica  1690.

Uffenb.  45  271  Bl.  zu  20:17  cm,  mit  1  Druckbeilage
um  1665

(Erh.)  ‘Weigellii  (Weigel,  Prof.  in  Jena,  T  1699)  collegium  'mathematicum’,
  in  einer  lückenhaften  Nachschrift  von  b.  B.  Fischer  (vgl.
Bl.  106  und  134),  die  meistens  wörtlich  mit  der  in  cod.  Philos.  31
enthaltenen  Nachschrift  von  1660  übereinstimmt.

Uffenb.  46  298  Seiten  zu  254  :20  cm  1718  oder  später

Tagebuch  einer  Vergnügungsreise  durch  die  Niederlande,  die
Zach.  Conr.,  Joh.  Friedr.  und  Wilh.  v.  Uffenbach  in  Gesellschaft  von
Verwandten  und  Bekannten,  Damen  und  Herren,  im  Juli  und  August
1718  unternahmen  (vgl.  Z.  C.  v.  Uffenbach  merkwürdige  Reisen  I
p.  cxxvıi  f.),  in  einer  Abschrift  von  derselben  Hand,  die  cod.  Uffenb.
4  Bd.  I—III  S.  616  geschrieben  hat.  Das  Original  hatte  Beilagen,  die
hier  fehlen.  5.49  sind  die  Theilnehmer  an  der  Reise  aufgezählt.
Von  den  hier  Genannten  scheint  entweder  (Freih.  Joh.  Ernst)  von
Glauburg,  ein  Frankfurter  Patricier  und  Freund  der  Uffenbachs,
(vgl.  über  ihn  2.  C.  v.  Uffenbachs  merkwürdige  Reisen  I  p.  cxuı),
oder  der  ‘jüngste  Lindheimer’,  wohl  ein  Verwandter  des  H.  v.
Lindheim,  Schwagers  von  Z.  C.  v.  Uffenbach  (vgl.  ebenda  p.  ıxxvim),
der  Verfasser  zu  sein.  Jedenfalls  muss  (vgl.  S.200)  das  aus  den  Niederlanden
  nach  Frankfurt  eingewanderte  Geschlecht  der  Scholier  zu
den  Ahnen  des  Verfassers  gehört  haben.  Stationen  der  Reise:  27
Juni  Düsseldorf,  Utrecht  (S.  21—30),  Amsterdam  (S.  30—95,  ausführliche
  Beschreibung  eines  Puppencabinets  S.  76—94),  Haarlem  (Cabinet
von  Levin  Vincentz  S.  98—109,  vgl.  Z.  C.  v.  Uffenbachs  merkwürdige
Reisen  I  p.  xcv  fi),  Leyden,  Haag  und  Umgegend,  Rotterdam,  Gor-