298  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

kum,  Breda,  Antwerpen  (S.  170—216,  der  Drogist  und  Kenner  der
Niederländischen  Heraldik  und  Genealogie,  Gruels,  und  seine  handschriftlichen
  Sammlungen  8.  202—212),  Brüssel,  Löwen,  Lüttich,  Aachen,
Köln,  von  wo  am  17  Aug.  die  Rückreise  nach  Frankfurt  angetreten
wird.  Unter  dem  Gesehenen  werden  besonders  Gemälde  und  andere
Kunstgegenstände  erwähnt.

Uffenb.  47  II  +  193  Bl.,  von  denen  einige  leer  sind,  zu  214:
164  cm  In  grünem  goldgepresstem  Einband  18  Jahrh.

‘Kurtzes  Verzeichnüs  derer  mathematischer  physicalischer  und
Kupffer  Bücher  (und  Bl.  122  Handschriften)  wie  auch  (Bl.165)  des
Vorraths  einiger  hiezu  gehöriger  Instrumenten  mein  (eigenhändig)  J.
Fs  v.  Uffenbach’,  mit  Bemerkungen  von  Uffenbach.  Darin
bei  Ubernahme  der  Bibliothek  von  der  Göttinger  Bibliotheksverwaltung
gemachte  Notizen.

Uffenb.  48  235  Seiten  zu  15:10  cm  17  Jahrh.
Französischer  Fremdenführer  durch  die  Kunstschätze  Italiens:
S8.1—124  Vie  des  peintres,  Auszüge  aus  Vasari.  S.  125  Table  des
lieux  ou  sont  les  ouvrages  des  plus  excellentes  peintres,  sculpteures
et  architectes:  alphabetisches  Verzeichniss  italienischer  Städte  und  Aufzählung
  der  in  den  einzelnen  vorhandenen  Kunstwerke.  S.  212

Antiquites  qui  sont  en  la  salle  du  palais  de  Pitti  ä  Florence.
S.  216  Index  signorum  et  statuarum  quibus  artifices  aut  peritorum

consensus  nomina  dedere.  S.  222  Farben  -Recepte  für  die  Carnation
  je  nach  den  Unterschieden  der  4  Temperamente.  S.  227  Die
Register.

Uffenb.  49  14  Bl.  zu  18:  114  cm  1642

‘Mahlen  und  Illuminir  Büchlein  von  Fridrich  Brentel  (F  1651)
dem  Altern,  auff  instendiges  Begehren  seinem  guten  Freind  zusamen
geschriben  a.  1642’.  Es  behandelt  die  Bereitung  der  Gummifarben
und  ihren  Gebrauch  beim  ‘Illuminiren’  von  Kupferdrucken  oder  Holzschnitten.
  Auf  dem  Titel  steht  von  J.  FE.  v.  Ufienbach’s  Hand  ‘Ist
von  Herrn  G.  E.  Mäsche  (?)  hivor  bezahlt  5  Rchsthlr;  nach  dessen
Tode  mir  Joh.  Jacob  .  .  von  dessen  Wittibin  gebn’.

Uffenb.  50  63  Bl.  zu  144:94  cm  vor  1736

J.  F.  v.  U(ffenbach,  Monogramm),  ‘Monogrammata  .  .  derer
Mahler  und  Kupferstecher,  so  noch  ungedeutet  oder  unbekant  sind’;
Bl.  2--59  alphabetisches  Verzeichniss  der  Monogramme,  meistens  nach
Cristen,  LeComte  und  ähnlichen  Werken;  Bl.  60  ‘Mahler  und  Kupferstecher
  Zeichen,  so  sich  in  keine  Buchstaben  schicken  oder  aber  durch
ihre  Figuren  die  Nahmen  der  Meister  abbilden  sollen,  und  insgemein
Rebus  genant  werden,  aber  noch  nicht  ausfündig  gemacht  worden”.
Wird  erwähnt  von  Uffenbach  in  den  Hamb.  Berichten  von  gelehrten
Sachen  1736  p.  109  Anm.  Am  Einbande  das  Ex-libris  des  Wilhelm
  v.  Uffenbach.

Uifenb.  51  Perg.  11  Bl.  zu  154:10%  cm  XV  Jahrh.
Anleitung  zum  Ornamentmalen  auf  Pergament  mit  Malereien,  in
mitteldeutscher  Sprache.  1)  ‘Laupp  Werck’;  Anleitung  ein  gerolltes
  Blatt  zu  bemalen  a)  mit  ‘grün  und  rosel’,  b)  mit  Minnig  ‚und  Pur-