Aethiopisch  7—9  313

d.  Ges.  d.  Wiss.  zu  Gött.  Bd.  II).  Das  äthiopische  Synaxar  kennt  das
Kloster  unter  dem  Namen  O,PAD:  AAN;  ,  Pillmann  Chrest.

Aethiop.  33  2.2.

Aethiop.  9  (orient.  125  °°)  Pergament;  159  Bl.;  35  cm  hoch,
274  cm  breit;  3  Columnen  zu  je  40  Zeilen  XVI  Jahrh.
.  Schrift  ganz  ausserordentlich  klar,  deutlich  und  gleichmässig.
Überschriften,  Anfänge,  der  Name  der  Maria  und  der  Name  YNnAaA
mit  (DA,P  oder  DAT  verbunden:  roth.  Abessinischer  Einband;

ein  starker  Holzdeckel  mit  rothem  gepresstem  Leder  überzogen.  Der
Rücken  später  renovirt.

Der  zweite  Theil  des  Synaxars,  d.i.  der  Acta  Sanctorum
der  abessinischen  Kirche,  enthaltend  die  Monate  Magäbit  bis  Paguemön.

NA...  7077  NZRAT:  AIHÄANKC  BDNW

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"Wir  beginnen  mit  der  Niederschrift  des  Synaxars,  welches  unsere
Väter,  Abba  Michael,  Bischof  von  Atrib  und  Malig,  Abba  Johannes
Bischof  von  Burlos  und  die  andern  Väter  und  Lehrer  der  Kirche  zusammengestellt
  haben,  und  zwar  mit  der  Niederschrift  des  zweiten
Theiles  des  Synaxars,  welches  Sammlung  aller  Glaubenskämpfe  der
gerechten  Märtyrer  bedeutet’.  Betrefis  des  Inhalts  vgl.  die  ausführlichen
  Angaben  von  Dillmann  im  Catal.  Cod.  mss.  Aethiop.  Biblioth.
Bodleianae  S.  55—68  und  Zotenberg  S.  178—195.

Auf  dem  oberen  Rande  des  ersten  Blattes  sind  noch  folgende
Notizen  zu  lesen:

NH  ATDN:  WZP:  TiNnT!  AR!  ZOZ:  AUZ
A.T!:  DAT:  ANAA:!  NSPEDO  Harr:  HAF&gt;D:  (di.
1569  n.Chr)  WZP:  PNET:  NZOT:  ZNV:  ARAZZT:
NP:  WZLP  RPHP:  NIOT:  hrn:  ARZZT:-  --(das
  folgende  wegradirt)  NG:  AAZAT;  SAMT:

Das  Vorsetzblatt  enthält  folgende  Bemerkung  aus  späterer  Zeit
auf  Amharisch:  AAO:  REDH:  WZP:  RHP:  NIZP?:
ne:  PrPpAZ:  NYTT  MAT:  ENT  Pier:  A
2:  WA:  PAPAN:  PO7ZAN:  ?N2A:  TN&amp;  Pi:  ®
AR:  NCH:  PAPAn:  PH:  VAR:  ANY:  DR:  In  A

P:  TR:  BET)
Aus  dem  Kloster  Anbä  BiS$oi  1878  von  Brugsch  gekauft.

1)  Herr  Prof.  Praetorius  in  Halle  hat  gütigst  folgende  Übersetzung  des
Stückes  mitgetheilt:  Im  Matthaeusjahr,  Beginn  des  Mijäzjä,  am  16  Tage  Montag.
In  dem  die  gezählten  Priester  aufgeschrieben  werden  Dabtara  Delü,  Walda  Saul
us.w.  Diese  sollen  nach  links  stehen  in  dem  sie  studiren.