316  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Arab.  4  (orient.  28)  orientalisches  Papier;  114  Bl.;  20%  cm
hoch,  15  cm  breit;  13  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Die  Verse  durch
rothe  Punkte  abgetheilt;  Überschriften,  Pausalzeichen,  s';  &gt;}  und  Unterabtheilungen

  ebenfalls  roth.
Der  Text  des  Kur’än  von  Süra  2  192.—14  41.  (nach  Flügels  Ausgabe,
  Leipzig  1869).  Anfang  und  Schluss  fehlen.

Arab.  5  (orient.  35)  orientalisches  Papier;  346  Bl.;  19cm
hoch,  124  cm  breit;  15  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Überschriften  in
Goldschrift  innerhalb  goldener  Linien.  ‘Die  Verse  durch  Goldpunkte
abgetheilt.  Pausalzeichen  roth,  die  si;&gt;!  und  Unterabtheilungen  am
Rande  in  Goldschrift  angemerkt.  S.1  und  2  des  Textes  oben  und
unten  mit  Guirlanden  auf  Goldgrund  verziert  und  zwar  in  ganz  gleicher
  Weise;  S.1  und  2  mit  blau-roth-goldenen,  die  übrigen  Seiten

mit  schwarzen  und  goldenen  Linien  eingefasst.  Rother  orientalischer
  Lederband  mit  Goldpressung;  der  Rücken  später  ergänzt.
Der  Kur’än.  Süra  2  ısı—ı43»  und  11  s4—95,  fehlen.

Auf  dem  Vorsetzblatte  steht  ‘Gerardus  (Wolter  Molanus)  Abbas
Luccensis’  und  von  derselben  Hand  ‘De  spoliis  urbis  Neuheusel  Anno
1685  9/19  August.  armata  manu  a  Christianis  recuperatae’.  Die
Handschrift  ist  1772  in  die  Bibliothek  gekommen.

Arab.  6  (orient.  36)  orientalisches  Papier;  315  Bl.;  18  cm  hoch,
ll  cm  breit;  15  Zeilen  im  J.  1673  geschrieben

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Die  Verse  durch
Goldpunkte  abgetheilt.  Überschriften,  s\;&gt;1  und  sonstige  Beigaben

roth.  8.1  und  2  des  Textes  übereinstimmend  oben  und  unten  mit
Blumenornamenten  auf  Goldgrund  und  breiter  blau  und  goldener  Randleiste
  verziert,  die  übrigen  Seiten  haben  eine  schmale  schwarz  und
goldene  Einfassung.  Rother  orientalischer  Lederband  mit  Goldpressung;
  der  Rücken  später  ergänzt.

Der  Kur’än.  Am  Schluss  ist  der  Name  des  Schreibers  As  =
X  A  ZN  und  die  Datirung  4%  „hssl,  UT  und  3

ll,  wileiy  a5)  Kim  de  au,  (=  8  Juli  1673)  angegeben.

Auf  dem  Vorsetzblatte  steht  ‘Donum  ...  Dni.  Clamoris  von  dem
Bousch,  Consiliarii  intimi  et  Archisatrapae  Sparenburgis,  Potentissimi
Dni.  Electoris  Brandenburgici  amieci  veteris’  und  von  derselben  Hand
‘Gerardus  (Wolter  Molanus)  Abbas  Luccensis’.  Im  Jahre  1772  kam
die  Handschrift  in  die  Bibliothek.  -

Arab.  7  (orient.  38)  orientalisches  Papier;  309  Bl;  144  cm
hoch,  94  cm  breit;  15  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  deutlich  aber  nicht  durchweg  gleichmässig  ,  vocalisirt.
Überschriften  roth  innerhalb  rother  Linien;  die  Punkte  am  Schluss
der  Verse,  die  Bezeichnung  der  si;&gt;|  und  der  Unterabtheilungen  am

Rande  gleichfalls  roth.  S.  1  und  2  des  Textes  haben  eine  Einfassung