Arabisch  4—12  317

von  4  Paar  rothen  Linien,  die  übrigen  Seiten  nur  voii  einem  Paar.
Rother  orientalischer  Lederband  mit  Klappe.

Der  Kur’än.

Auf  der  Innenseite  des  Deckels  steht  'Ex  manubiis  fortunatissimi
ad  Strigonium  proelii  hunc  libellum  sibi  comparavit  Gustav  Molan
Anno  1685’,  darunter  von  anderer  Hand  ‘Ex  cuius  liberali  donatione
eundem  possidet  Gerardus  (Wolter  Molanus)  Abbas  Luccensis’.  1772
in  die  Bibliothek  gekommen.

Arab.  8  (orient.  37)  orientalisches  Papier;  354  Bl.;  174  cm
hoch,  124  cm  breit;  12  Zeilen  18  Jahrh.  ,

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Überschriften  roth
innerhalb  rother  Linien.  Verstheiler  und  Lesezeichen  ebenfalls  roth.
Randeinfassung  eine  rothe  Linie.  Die  erste  und  zweite  Seite  des  Textes
mit  ungeschickt  ausgeführten  blaurothen  Verzierungen  versehen.
Rother  orientalischer  Lederband;  Rücken  ergänzt.

Der  Kur’än.  Süra  110—113  von  anderer  Hand  ergänzt;  Süra
114  fehlt.  Auf  Bl.  354  ein  Gebet.

Arab.  9  (orient.  39)  orientalisches  Papier;  410  Bl.;  15  cm  hoch,
10cm  breit;  15  Zeilen  1675

Schrift  gleichmässig  und  deutlich,  vocalisitt  Überschriften  und
&gt;|  roth.
Der  Kur’än.  Am  Schluss  die  Datirung  vom  2.  Drittel  des

Du’l-ka'da  1085  (Febr.  1675):  sei  sd  ml)  &amp;  int  MS  unss
le  pileie  me  Kim  und  der  Name  des  Schreibers:  Mustafä  ibn
Muhammad.  1772  in  die  Bibliothek  gekommen.

Arab.  10  (orient.  51)  orientalisches  Papier,  471Bl.;  13  cm
hoch,  9%  cm  breit;  11—12  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  nicht  durchweg  gleichmässig  und  nicht  überall  gleich  deutlich,
  vocalisirt.  Überschriften,  Verstheiler,  s|;&gt;!  und  Unterabtheilungen

roth.  Der  Text  von  einer  rothen  Linie  eingefasst.  Bl.  227?  und  228%
(Anfang  von  Süra  19),  269®  und  270°  (Anfang  von  Süra  25),  333»
und  334°  (Ende  von  Süra  35  und  Anfang  von  36)  sind  oben  und  unten
durch  plumpe  Arabesken  in  Schwarz  und  Roth  verziert.

Der  Kur’än.

Arab.  11  (orient.  52)  orientalisches  Papier;  438  Bl.;  12cm
hoch,  8cm  breit;  11  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  vocalisirt.  Überschriften  roth
innerhalb  blauer  Linien,  Punkte  am  Schluss  der  Verse  roth  ausser  auf
S.  1  und  2  des  Textes,  wo  sie  golden  sind.  Panusalzeichen,  s};&gt;}  und

Unterabtheilungen  gleichfalls  roth.  Auf  S.  1  und  2  ist  der  Text  mit
einfachem  Ornament  (in  blau,  roth  und  gold),  sonst  nur  mit  einer  blauen
Linie  eingefasst.

Der  Kur’än.  Die  Handschrift  war  die  Stiftung  eines  gewissen
  Lei  „usl.ıt,
Arab.  12  (orient.  53)  orientalisches  Papier;  253  Bl.;  11  cni

hoch,  Tcm  breit;  21  Zeilen  16  Jahrh.