Arabisch  25—29  323

Gebetbuch.  Bl.  8’  —31°:  Süra  36,  67,  78.  Dann  kommen
Gebete,  denen  meistens  eine  türkische  Erklärung  vorausgeschickt  ist:
yy  sled  (BI.  46°  ohne  Titel),  ug  s&amp;5  (BI.  54%),  „Lei  ss  (  (pr  Bl.  76°,  Gebet
80%),  „Leim  sid  (BI.  86°),  Lin,  sis  (BI.  95°  u.  98°),  Öam,  stes  (BI.  101
“und  104),  le}  ses  (Bl.  119°  und  121°),  wl&gt;L&gt;  sc  (BI.  122  und  125°),
ob}  ses  (BI.  130  2),  nd  ses  (Bl.  133°  und  144°).  Auf  Bl.  109

—119  talismanische  Formeln  gegen  Kopf-,  Hals-,  Zahn-  und  Augenschmerzen,
  Fieber  u.ä&amp;  Am  Schluss  (Bl.  185°—190)  von  anderer  Hand
ein  IF  Je  nach  den  Buchstaben  des  Alphabets  mit  einer  Datirung
vom  Jahre  962  d.H.  (beg.  26  Nov.  1554).   Voran  Bl.5—7  ein  später
eingeschriebenes  Gebet.  1758  der  Bibliothek  geschenkt  von  Jo.
Ern.  Gottl.  Bauer  Heldburgo-Francus,  welcher  die  Hft  erhalten  hatte
von  seinem  Grossvater  M.  Alexander  Frommann  P.  et  Adj.  in  Veilsdorfi.

Arab.  28  (orient.  54)  orientalisches  Papier;  95  Bl.;  10%  cm  hoch,
5cm  breit;  7  Zeilen  17  Jahrh.

Nachlässig  von  Verschiedenen  geschrieben;  das  Arabische  vocalısirt.
  Texteinfassung  (fast  auf  allen  Blättern)  roth  ,  ebenso  die  Überschriften.
  Bl.32  und  37  sind  auf  der  einen  Seite  'ziegelroth  gefärbt.
Örientalischer  Lederband  mit  Klappe.

Gebetbuch.  Bl.  1—27  enthalten  Süra  36,  67,  78,  97,  102,
101,  108,  110  (111—114  und  die  erste  Hälfte  von  1  fehlen),  die  zweite
Hälfte  von  1  und  den  Anfang  von  2.  Dann  folgen  Gebete  vielfach
mit  voraufgehender  türkischer  Erläuterung.  Folgende  sind  besonders
genannt:  „„L&gt;;a  ses  (BI.57°  resp.  61%)  „„i;t  ses  (BI.  70%),  Slim  seo
(Bl.  71%),  a5  lt  Eli  ses  (Bl.  76°  resp.  78  2),  weiß  ses  (BI.  87°),  ss

u  (BI.  88%),  «lau!  ss  (Bl.  89°),  Län)  se5  (Bl.  90%),  mis  ses  (Bl.  91°),
und  auf  Bl.40°  ohne  Überschrift:  wolalo  ses.  Zwischen  Bl.  34  und
35  ist  eine  Lücke.

Auf  Bl.1  findet  sich  unter  der  lateinischen  Inhaltsangabe  von

gleicher  Hand  der  Name  des  ehemaligen  Besitzers:  F.  Reimannus,
Superintendens  Hildesiensis,  1732.

Arab.  29  (orient.  58)  orientalisches  Papier;  244  Bl.;  94  cm
hoch,  7  cm  breit;  7  Zeilen  16  Jahrh.

Die  Schrift  rührt  von  mehreren  Händen  her,  ist  meist  flüchtig  und
nicht  besonders  leserlich.  Das  Arabische  ist  vocalisirt.  Überschriften
und  Verstheiler  roth.  Viele  Blätter  sind  durch  Kritzeleien  eines  ehemaligen
  europäischen  Besitzers  verschmiert.

Gebetbuch.  Der  Anfang  fehlt;  von  den  verschiedenen
Stücken  sind  die  folgenden  erwähnenswerth:  Süra  36  (Bl.9)  mit  (Bl.  2)
der  türkischen  Einleitung;  ym&gt;  „u&gt;  ses  mit  türkischer  Vorrede,

welche  auch  die  meisten  von  den  übrigen  Gebeten  haben  (Bl.  29"),  seco

Ju  Job  (B1.3T),  13  sc  (BI.43°  und  117%),  zo  ses  (Bl.  64°),  ses

us  (Bl.  89),  ARme)  sed  (BI.  Eh  Jar  mi  ss  (BI.  126%),  seo

Ur  (bl.  134°),  Ran  U)  Musi  15  J6  (Bl.  1523)  |  ProE  PRBENR  ar  (Bl.

161°),  (tel  sed  (BL  170°),  u  Ex  RR  ses  (Bl.  183%),  auf  Bl.  187°  ist
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