324  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

dann  das  Ende  des  Gebetbuches.  Alles  Folgende  sind  Anhänge,  unter
denen  sich  Erwähnenswerthes  nicht  findet.
Bl.1®  steht  ‘Christoph.  Echter  (Cohler  ?)  8  Dec.  a.d.  88.

Arab.  30  (orient.  59)  orientalisches  Papier;  166  Bl.;  94  cm
hoch,  64  cm  breit;  5—7  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  nicht  durchweg  gleichmässig,  doch  gut  lesbar,  das  Arabische
vocalisirt.  Überschriften,  Verstheiler  und  eine  Anzalıl  Stichwörter  roth.

Gebetbuch.  Bl.1—31P:  Süra  36,  67,  112,  113,  114,  1  und  der
Anfang  von  2.  Dann  kommen  Gebete  zum  Theil  mit  türkischer  Erklärung:
  SJau45  ses  (BI.  31P),  wid  ses  (2%  Bl.  36*,  Gebet  46°),  „„L£}  seo
(Bl.  59°  und  62%),  „abs  ses  (Bl.  63°  und  66),  dsl  seo  (Bl.  72°  und
75°),  ,93  stes  (BI.  78°  und  89°),  gs  ses  (BI.99°  und  103°),  ui  eleo
„Zei  (Bl.  106°),  doch  nur  der  are  ist  vorhanden;  das  eigentliche  Gebet
  fehlt  mit  Ausnahme  der  ersten  Zeile  auf  Bl.  112,  Bl.  113  ist  leer
und  es  ist  hier  eine  Lücke  in  der  Handschrift.  40,5  ses  (Bl.  116°).
Auf  BI.  128°  das  Siegel  Muhammad’s,  mit  voraufgehender  türkischer

Erläuterung,  dann  das  Siegel  des  Propheten  Elias  (Bl.  129),  Eye€  „&gt;

Ass,  und  lea  „St&gt;.  AufBl.135—152  eine  Reihe  talismanischer
Vorschriften,  und  auf  einigen  der  noch  folgenden  Blätter  Eintragungen
von  türkischen  Händen.

Auf  Bl.  1°  steht:  Viro  clarissimo  Dn.  Hermanno  von  der  Hardt
.  .  librum  hunc  donat  Johan  Eisenhart  D.  Pandect.  p.p.  (also  zwischen
1630  und  1707).

Arab.  31  (orient.  62)  orientalisches  Papier  247  Bl.;  94  cm
hoch,  7cm  breit;  7  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  deutlich  und  gleichmässig,  das  Arabische  vocalisirt.  Überschriften
  und  Verstheiler  roth,  Bl.1?  und  2%  sind  mit  rothen  Linien
eingefasst.  Orientalischer  Lederband.

Gebetbuch.  Bl.1—42*  enthalten  Süra  1,  36,  55,  67,  78,  82,
86,  93,  94,  95,  97,  102—105,  107—114,  1  und  den  Anfang  von  2.
Bl.  42°—  247  enthalten  dann  Gebete  mit  voraufgehender  türkischer  Erklärung.
  Es  sind  besonders  genannt:  „1,5  ses  (Bl.42°),  Aal  (st  seo
ul  (BI.  48%,  e,&gt;  seo  (BI.51P),  wlslo  seo  (Bl.  55%),  yetb  slcs

(Bl.  59"),  By  wlan  so  (Bl.  659),  „la,  ses  (Bl.  74°  und  zum  2.  Male

BI.  93'),  Js  ses  (BI.  86°),  d);5  ses  (BI.  105%),  „zaodte  2  Byd  (BI.119®,
türkisch),  abge  scd  (Bl.  1219),  Z  scS  (BI.124$),  ra  wolle  sed
(Bl.1472,  abweichend  von  dem  auf  Bl.  55°),  Gebete  für  die  verschiedenen
  Tageszeiten  (Bl.  181°),  ein  .,),5  J&amp;  die  Buchstaben  des  Alphabets

durch  (Bl.  206%),  „Lu  5räe  std  (BI.  218°),  „5  ses  (BI.235%),  09
olrdT,  sla&gt;Si  (BI.  237°)  und  noch  mehrere  kleine  Stücke.  Der  Schluss

fehlt.
Geschenk  des  Hof-  und  Kanzleiraths  Blumenbach  aus  Hannover  1815.