326  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

grund.  Schwarzer  orientalischer  Lederband  mit  eingepresstem  (Silber)Ornament
  und  Klappe.

Gebetbuch.  Bl.1—70*?  enthalten  hauptsächlich  Süren,  dazwischen
  einige  kurze  Gebete,  nämlich:  Süra  36  44  48  55  56  67  78
94  110—114  1  und  den  Anfang  von  2.  Den  folgenden  Gebeten  ist
wie  gewöhnlich  eine  türkische  Erklärung  vorausgeschickt.  Es  sind
besonders  zu  nennen:  m  Elan)  (Bl.  13  2),  (ed  ELew)  (Bl.  78°),  die

Personalbeschreibung  Muhammad’s  in  4  Medaillons  und  die  der  vier
ersten  Ohalifen  in  je  einem  Medaillon  (Bl.  89  fi),  und  Gebete  für  die
einzelnen  Wochentage  (Bl.  118).  Daneben  zahlreiche  kürzere  Gebete,
  talismanische  Formeln  und  Figuren  und  ähnliches.

Arab.  35  (orient.  57)  101  Bl.;  10%  cm  hoch,  74cm  breit;  6—
S  Zeilen  17  Jahrh.

Schrift  ungleichmässig,  flüchtig  und  nachlässig  ;,  vocalisirt,  auch  in
den  türkischen  Abschnitten.  Die  Überschriften  sind  jetzt  verblichen.

Gebetbuch.  Die  Handschrift  beginnt  mit  Süra  36  (Bl.  1—
10°),  es  folgt  ohne  Titel  ‚5  ses  und  die  ersten  11  Verse  der  48  Süra

(Bl.  10°—  18).  Zwischen”  Bl.18  und  19  ist  eine  Lücke,  dann  geht  es
weiter  mitten  im  Buchstaben  ,  eines  „„I,5  Jb.  Bl.  32  wie  sie)

mit  türkischer  Erklärung;  Bl.  61—76  allerhand  talismanische  Formeln
zumeist  gegen  Krankheiten,  wie  Zahn-,  Augen-,  Ohren-,  Mund-,  Kopfund
  Rückenschmerzen,  Fieber  u.s.w.  Bl.77  J,lıa  ses  den  Buchstaben
des  Alphabets  folgend.  Bl.  84°  das  Siegel  des  Prophetenthums  mit
türkischer  Erklärung.  Auf  den  letzten  Blättern  noch  einige  Eintragungen
  von  anderer  Hand.

Arab.  36  (orient.  60)  orientalisches  Papier;  131  Bl.;  94cm
hoch,  7  cm  breit;  A  (Bl.  1—8S)  zu  7  Zeilen  B  (Bl.  90—131)
zu  5  Zeilen  17  Jalırh.

Die  Handschrift  besteht  aus  zwei  von  einander  unabhängigen
Stücken.  In  dem  ersten  ist  die  Schrift  kräftig,  doch  weniger  deutlich;
in  dem  zweiten  ist  sie  viel  dünner,  aber  leserlicher.  Das  Arabische
vocalisirt,  die  Überschriften  roth.

Gebetbuch.  Der  Anfang  fehlt,  die  Handschrift  beginnt  mit
Süra  3655;  dann  folgen  Süra  67  78  112  113  114  1  und  der  Anfang
von  2.  Von  Bl.  19°  an  Gebete,  meist  mit  türkischer  Kinleitung::
wnselb  ses  (Bl.  19%  türkisch),  a,  „&gt;  So  are  %  (Bl.  23P),  „Bet  mt  sc

(Bl.  42).  Dann  kommen  viele  talismanische  Formeln  und  einige  magische
  Siegel.

Von  dem  zweiten  Stück,  einem  Gebetbuche,  fehlt  Anfang  und
Schluss.

Arab.  37  (orient.  61)  orientalisches  Papier;  48  Bl.;  10  cm  hoch,
64  cm  breit;  6—7  Zeilen  16  Jahrh.

Schrift  von  mehreren  Händen  herrührend,  nicht  überall  deutlich.
Überschriften  und  hin  und  wieder  ganze  Sätze  roth.

Gebetbuch.  Der  Anfang  fehlt,  und  nach  Bl.  32  und  39  ist
eine  Lücke.  Von  den  Gebeten  sind  bemerkenswerth:  yy  ze  (Bl.  14°)