Arabisch  34—42  327

und  Zu  ses  (Bl.  28%),  letzteres  mit  voraufgehender  türkischer  Erläuterung.
Dann  zahlreiche  talismanische  Formeln.

Arab.  38  (orient.  191)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen
8  Bl.  1241:84  cm,  11  Zeilen  18  Jahrh.  .

Nashi  von  türkischer  Hand,  etwas  vocalisirt.  Überschriften  roth.

Bruchstück  eines  arabisch-türkischen  G  ebetb  u  ches,  talismanische
Formeln  und  cin  Stück  des  \X49  ses  mit  voraufgehender  türkischer

Erklärung  enthaltend.

Arab.  39  (orient.  65)  orientalisches  Papier;  16  Bl.;  17cm  hoch,
ll  cm  breit;  7  Zeilen  17/18  Jahrh.

Schrift  gross  und  deutlich,  vocalisirt.

Ein  Gebet  schiitischen  Ursprungs.  Eine  spätere  Hand  giebt  auf
Bl.  1*  den  Namen  desselben  an:  mist  lim  52,0,

Arab.  40  (orient.  125°)  Ein  Amulet  auf  einer  Rolle  von  125

cm  Länge,  64  cm  Breite  15  Jahrh.  Türkisches  Nashi,  vocalisirt.
  Darauf  steht  das  uns,  ses.

Arab.  41  Ein  zweites  Amulet  auf  einer  Rolle  von  104  cm
Länge,  74cm  Breite  18  Jahrh.  Sehr  flüchtige,  wenig  schöne

Schrift,  vocalisirt.
Gebete  mit  magischen  Quadraten,  Buchstaben  und  Zahlen.

Arab.  42  (orient.  66)  orientalisches  Papier;  95  Bl.;  .17cm
hoch,  104  cm  breit;  11  Zeilen  16/17  Jahrh.

Schrift  sehr  schön  und  deutlich,  vocalisir.  Der  Name  Gottes  und
die  Bezeichnung  der  Theile  roth.  Der  Text  von  mehreren  farbigen
Linien  umschlossen  und  die  einzelnen  Zeilen  durch  eine  Goldlinie  von
einander  getrennt.  Bl.2®,  auf  welchem  die  Handschrift  beginnt,  mit
Blumenguirlanden  auf  Goldgrund  verziert.

Verfasser  und  Titel  auf  Bl.2°  und  3°:  „1,591  6)  „ieh  un  pre  Jo

EU  ill  Js  Shall  „SO  8  von  Muhammad  ibn  Sulaimän  al-G’azüuli

  DR  FEESN)  eyleade  2  Ka  1  2  lead  172  =  (+  870  d.H.  beg.  24

Aug.  1465).  Dieses  Werk  ist  nach.  W  Hal.  III,235  no.  5124  ein  in  den
muslimischen  Ländern  sehr  verbreitetes  Gebetbuch.  Nach  einer  kurzen
Einleitung  folgt  ein  Abschnitt  über  die  Verdienstlichkeit  der  Anrufung
des  Propheten  „As  Js  8,hali  ad  &amp;  Juas  (BI.  3°),  dann  die  201  el;

Aus  kam  (Bl.  11%),  eine  Beschreibung  der  Grabstätte  des  Propheten

und  seiner  Genossen  Abü  Bakr  und  “Umar.  Bl.14°  und  15%  sollten
dann  ohne  Zweifel  eine  Abbildung  der  „All  &amp;os,  bringen,  doch  es  ist

nur  die  goldene  Unirahmung  ausgeführt  worden.  Auf  Bl.16  beginnt
  dann  unter  der  Überschrift  2  Je  Behali  us  8  ua  das
eigentliche  Werk;  es  zerfällt  in  3  ul,  in  4  o&amp;,  undin  Tuo;&gt;.  Am

Rande  sind  mehrfach  Correcturen  des  Textes,  besonders  Auslassungen,
und  die  Eintheilung  in  die  7  „1;&gt;|  vermerkt.  Ausführlicheres  bei

Flügel,  Wiener  Catal.  III  no.  1706.