Arabisch  51—55  333

und  zuerst  mit  rother  Randeinfassung,  rührt  von  anderer  Hand  her.
Vgl.  das  von  Fleischer  im  Leipziger  Cat.  S.  341,  Col.  1  und  von  Pertsch
im  Goth.  Cat.  Bd.I  no.  214  Bemerkte.  Am  Schluss  die  Datirung  vom
1.  Du’l-ka’da  983  (1  Febr.  1576).

-  Bl.  71?—97?  Der  Misbäh  des  Abu’l-fath  Näsir  ibn  "Abd-al-sajjid
al-Mutarrizi  selbst.  Verfasser  und  Titel  sind  nicht  mit  verzeichnet.

Der  Anfang  lautet:  “UI  8  zeül  Jel&gt;  ll  (ss  All  A7  U  Li

lebt  ä  gs  (H.  Hal.  V,  582  no.  12181).  Unschönes  Nasta‘lik
von  mehreren  Händen,  9  Zeilen.  Datirt  vom  17.  Ragab  990  (7  Aug.
1582).

Bl.  101°—113°:  Die  „U  8  Jule  von  Gurgäni  .  „HE  Bus
&gt;  „zul  vus;  vgl.  H.  Hal.  IV,  278  no.  8419.  Anfang:  Aust

Fl  Are»)  AR:  JAx3o  &gt;)  sl,  Ve  Je  dt,  sluadie  nid)  er  MI
Schlechtes  Nastalik,  8  Zeilen.  Randleiste  und  Wörter,  die  besonders

hervorgehoben  werden  sollten,  roth.
Alle  drei  Schriftchen  sind  mit  Randnoten  versehen;  am  Ende  der

beiden  ersten  inhaltslose  Schreibereien.
Beigegeben  ist  eine  kleine  Tabelle,  überschrieben  &gt;  Ji,&gt;I  ,9,

welche  einige  Arten  von  Sätzen,  die  die  arabische  Grammatik  kennt,
nämlich  Xu  Sa,  Kules  Ku&gt;,  Kasb  Ku&gt;  und  Kub.s  Ku&gt;,  durch
Beispiele  näher  illustriren  soll.

Arab.  54  (orient.  103)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen;
  115  Bl.;  204cm  hoch,  144  cm  breit;  18—20  Zeilen  1603/4

Schrift  undeutliches  und  wenig  schönes  Nashi  von  türkischer  Hand,
unvocalisirt.

Titel  auf  Bl.2®  im  Context;  die  Handschrift  beginnt:  er  Age  ve.2

zwar  Grm  nis  7  a  Aus  mi  ey  Per  ab  &gt;  LL
„1,eI}  Koi  Hlowe

Das  Hauptsächlichste  aus  der  Lehre  von  der  Syntax  der  Endsylben,
  Glossen  zu  dem  Misbäh  des  Abu’l-fath  Näsir  ibn  "Abd-al-sajjid
al-Mutarrizi  (vgl.  Silvestre  de  Sacy,  Anthologie  grammaticale)  von
Häggi  Bäbä.  Weiteres  bei  Flügel,  Wiener  Cat.  I  160  no.  166  und
Fleischer,  Leipziger  Catal.  no.  26.

Am  Schluss  die  Datirung  vom  Jahre  1012  d.H.  (beg.  11  Juni
1603).

Auf  Bl.  1  steht:  “Gerardus  (Wolter  Molanus)  Abbas  Luccensis’  und
auf  der  Innenseite  des  Deckels  von  derselben  Hand:  ‘Donum  fratris
Justi  Ludovici’.  1784  aus  der  Gustedtischen  Auktion  erworben.

Arab.  55  (orient.  104)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen;
2+243  bl;  144  cm  hoch,  10  cm  breit;  in  der  ersten  Hälfte  17,  in
der  zweiten  11  Zeilen  1648  orient.  Pappband  mit  Klappe

Flüchtiges,  ungleichmässiges,  schwer  lesbares  Nastallik,  etwas
vocalisirt.