334  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Bl.  1—213:  syall  „US  (nach  der  Aufschrift  auf  Bl.  1°),  ein  Commentar
  zu  dem  Misbäh  des  al-Mutarrizi.  Die  Handschrift  beginnt  mit

den  Worten  WW  Al  FOL...  (5a  LK  To  ST  JE
Da  ar  lad  a.  Der  Verfasser  ist  nach  H.  Hal.  V,  583  no.
12181  Täg-al-din  Muhammad  ibn  Muhammad  al-Isfaräini

Flügel,  Wiener  Cat.  I  158  n0.164  und  Silvestre  de  Sacy,  Anthol.  gram.
234.  Dieser  vorliegende  Commentar  syoi  ist  nur  der  Auszug  aus

einem  grösseren  Werke:  „Liäsll.  Datirt  ist  dieses  Stück  des  Codex
(auf  Bl.213)  vom  4.  Rabi“  1  1058  (29  März  1648).
Bl.214°—  243:  die  Grammatik  „Le  51,5  „„e  „1,  von  Ihn

Hisäam  („Lip  or)  ang:  (52  all  Aus  Au  ul  Be)  J&gt;  T  761  d.H.
beg.  23  Nov.  1359).  Die  kleine  Schrift  hat  de  Sacy  in  seiner  Anthologie
  grammaticale  herausgegeben.

Beide  Stücke  sind  mit  zahlreichen  Rand-  und  Interlinearnoten
versehen.

Auf  der  Innenseite  des  Deckels  steht:  Bernhard  Christian  a  Dransfeldt
  hoc  manuscripto  Tureico  bibliothecam  publicam  Gym.  Götting.
augere  voluit,  1721  d.  15  Maji.

Vorgeheftet  sind  ferner  2  blätter  mit  einer  sehr  fehlerhaften  Beschreibung
  der  Handschrift:  das  eine  stammt  von  Reime,  ante  Ad].
fac.  philos.  Jenensis  nunc  diaconus  Apoldensis;  das  andere  auf  das
erste  Bezug  nehmende  Schriftstück  ist  unterzeichnet  M.  Schulze  Dr.

Medicinae  ut  et  Graecae  et  Arabicae  linguae  prof.  p.  Altorfi  Norimk.
die  III  Julii  1730.

Arab.  56  (orient.  104°)  Papier  (mit  Wasserzeichen  BF);  337  Bl.;
264  cm  hoch,  18  cm  breit;  25  Zeilen  16  Jahrh.  orient.  Lederband
  mit  eingepressten  Ornamenten

Schrift  klein  und  zierlich  und  durchweg  gleichmässig,  unvocalisirt.
Die  obere  Hälfte  von  Bl.  1?  ist  mit  goldenen  Arabesken  auf  blauem
Grunde  reich  verziert,  in  mitten  derselben  befindet  sich  auf  Goldgrund
der  Titel.  Bl.  1?  und  2%?  haben  eine  goldene  Randleiste.

Kusß  ua,  Art  is.  Ein  sehr  ausführlicher  Commentar  des

Radi-al-din  al-Astarabädi  (H.  Hal.  V,7  non  audi  0
ss)  ni)  zur  Käfja  des  Ibn  al-Hägib.  Radi  vollendete  sein
Werk  683  (beg.  20  März  1284).  Der  Text  der  Käfija  ist  mit  aufgenommen.
  Der  Anfang  lautet:  Di=  |  .„e  IISTREN  ESSRERN  BEER  VEL

Ere-  as  5)  8  ss  wnsies,  Axs
Für  die  Datirung  findet  sich  ein  Anhaltspunkt  in  der  Legende
des  Stempels,  der  vielen  Blättern  des  Werkes  aufgedrückt  ist,  sie  ist

dieselbe  wie  bei  Arab.  22:  ziw  Umrsgn  Km  As,  „a!  Per  Läls  Anz  BEN
Wi,  das  führt  uns  auf  das  Jahr  1568/69.
Auf  dem  ersten  und  den  letzten  Blatte  von  anderer  Hand  noch