Arabisch  6%—67  339

Reiske  gefertigt  hatte;  vgl.  no.28  30  31  33  der  Liste  von  Reiske’s
Handschriften  in  seiner  Lebensbeschreibung.  Der  Schreiber  unserer
Handschrift  zeichnet  Bl.  3°  ‘Scripsi  Groningae  a.  d.  25  Junii  1746’  und
Bl.  17°  ‘Scripsi  G.  J.  Lette,  Groningae  a.  d.  30  Juni  1746’.

Arab.  64  (orient.  118)  Papier;  15  Bl;  204  cm  hoch,  16  cm
breit;  16  Zeilen  1746
Schrift  unschön  aber  deutlich,  meist  vocalisirt.

Bl  14:  san]  oe  Kan),  Schanpharüi  (Sanfarä)  vetusti  poetae
  carmen  Lamicum  Arabicum  cum  brevissimis  scholiis  e  codice  Warneriano
  bibliothecae  Lugd.-Batavae.  Am  Schluss  auf  Bl.  4:  ‘descripsit
Gerardus  Joanues  Lette,  Lugd.  Batav.  d.  X  Aprilis  1746.  Vgl.  Dozy
Cat.  Leid.  Il  35  no.  532.

B1.5—15:  38  9.e  62)  GleeD  sad,  Dahmani  fil.  Amru  Celabitae

  poetae  ex  ineunte  secundo  post  Muhammedem  seculo  carmina
recensuit  et  brevibus  scholiis  illustravit  Succkariensis  (sim!  7  275

vgl.  über  ihn  Dozy  II  7)  e  codice  Warneriano  bibliothecae  Leidensis.
Vgl.  Dozy  Cat.  IL  38  n0.  535.  Am  Schluss  steht:  ‘Descripsi  ego  Gerardus
  Joannes  Lette  Lugd.  Batav.  XV  April.  1746  ex  apographo  J.
J.  Reiske’.  Siehe  Reiske’s  Lebensbeschreibung  S.  164  no.  31,  wo  auch
Sanfarä’s  Gedicht  erwähnt  ist.  B1.5—15  =  Arab.  61  Bl.  73—84.

Arab.  65  (orient.  120)  Papier;  SBl.;  20  cm  hoch,  154  cm
breit;  Zeilenzahl  verschieden  15  Jahrh.

Schrift  flüchtig  aber  leserlich,  etwas  vocalisirt.

‘Haririi  Consessus  septimus  cum  scholüs  arabicis’.  Den  Vocabeln
  sind  vielfach  die  lateinischen  Bedeutungen  übergeschrieben.  Am
Schluss  steht:  ‘Manu  Ger.  Jo.  Lette  V.  D.  M.  in  Valkenburg’;  demnach
  dürfte  die  Abschrift  vielleicht  wie  Arab.  63  und  64  aus  dem  Jahre
1746  stammen,  die  Vorlage  hat  zweifelsohne  eine  Leidener  Handschrift
  gebildet.

Arab.  66  (orient.  119)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen;
15  Bl.;  214  cm  hoch,  15  cm  breit;  18  gespaltene  Zeilen  auf  der  Seite
16/17  Jahrh.

Schrift  kräftig  und  gleichmässig,  etwas  vocalisirt.

I  US  cn  AT  All

Dieses  ‘andere  Hundert  Gedichte’  scheint  ein  Theil  der  Sammlung
von  1000  Dichterstellen  zu  sein,  welche  Pertsch  im  Gothaer  Catalog
unter  no.  2199  erwähnt,  und  welche  in  zehn  Hunderte  zerfällt.  Dieses
zweite  Hundert  in  unserem  codex  ist  übrigens  nicht  vollständig,  die
Zählung  geht  von  1—71  und  bricht  dann  ab;  das  letzte  Blatt  enthält
noch  einmal  no.  53,  die  erste  Zeile  von  54,  no.1  und  die  erste  Halbzeile
  von  2.

Der  Anfang  lautet:

si  u  Ay  tee  91

Arab.  67  (orient.  73)  orientalisches  Papier  mit  Wasserzeichen  ;
1Bl.+1288.;  214  cm  hoch,  154  cm  breit;  16  Zeilen  18  Jahrh.
Schrift  von  europäischer  Hand,  gleichmässig  und  gut  lesbar;  meist

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