340  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

unvocalisirt.  Interpunction  roth,  der  Anfang  der  meisten  Abschnitte
roth  unterstrichen.

S.1—115  Die  Geschichte  des  Priesters  Nusair  aus  Alexandrien
  und  seines  Sohnes  Marcus.  Die  Handschrift  beginnt  nach  der

Doxologie:  za  mil  üzam  Lars  Aha)  m  5  at  ar  (iu
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Den  Hauptinhalt  des  Werkes  bildet  das  Gespräch  zwischen  Vater
und  Sohn,  in  welchem  der  Vater  den  von  Glauben  und  Sitte  abtrünnigen
  Sohn  wieder  auf  den  rechten  Weg  zurückzuführen  sucht.

Es  schliesst  sich  daran  auf  S.117—128  ein  Gedicht  in  vulgärer
Sprache  von  einem  gewissen  al-Bahlül  (s.  Pertsch  no.  2383),  beginnend:

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Bei  einer  Anzahl  von  Vocabeln  ist  die  Bedeutung  auf  italienisch
daneben  geschrieben.

Arab.  68  (orient.  73°)  Papier;  49  S.;  214  cm  hoch,  16  cm
breit;  26  Zeilen  18/19  Jahrh.

Europäische  Hand;  Schrift  gut  lesbar,  unvocalisirt.

Dasselbe  Werk  wie  in  Arab.  67,  nur  ohne  das  Gedicht.  Auf  den
ersten  20  Seiten  ist  vielfach  bei  den  schwierigeren  Wörtern  die  deutsche
Bedeutung  beigeschrieben.

Geschenk  aus  dem  Nachlass  des  Prof.  Bertheau  1888.

Arab.  69  (orient.  74)  84  Bl.;  164  cm  hoch,  10  cm  breit;  13
—13  Zeilen  18  Jahrh.

Eine  Präparation  zu  Arab.  67,  von  derselben  Hand  geschrieben.
Die  Bedeutung  der  arabischen  Wörter  ist  in  italienischer,  deutscher
oder  lateinischer  Sprache  angegeben.  Die  entsprechenden  Seiten  der
Handschrift  Arab.  67  sind  bis  zur  78.  vermerkt.  Allem  Anscheine  nach
ist  die  Präparation  nicht  zu  Ende  geführt.

Arab.  70  (orient.  75)  Papier;  14  Bl;  154  cm  hoch,  10  cm
breit;  11  Zeilen  18  Jahrh.  .

Ungeschickte  europäische  (?)  Hand,  unvocalisirt.  Überschrift  und
Texteinfassung  roth.

Geschichte  eines  Königssohnes,  der  im  Räthselspiel  sich
die  Hand  einer  Königstochter  erwirbt.

Die  Erzählung  scheint  christlichen  Ursprungs  zu  sein  oder  doch
wenigstens  in  ihrer  vorliegenden  Gestalt  von  einem  christlichen  Abschreiber
  herzurühren.

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