342  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Ancien  fonds  arabe  no.  131  ıı;  als  Abschreiber  wird  Professor  (Konrad
Dieterich)  Hassler  aus  Ulm  genannt.  Die  Annales  des  Joannes
Antiochenus  bilden  die  Fortsetzung  des  Contextio  gemmarum
(9,2  „L5)  genannten  Geschichtswerkes  des  Eutychius  (2523  (p2  Aa).

Dasselbe  schloss  ab  mit  dem  5.  Regierungsjahre  des  Chalifen  Radi  326
d.H.  Das  vorliegende  Manuscript  geht  bis  zur  Regierungszeit  des  ‚lb

SS  „a0  zi;e3,  des  Sohnes  des  Chalifen  Häkim  von  Aegypten,  die  letzte

Jahreszahl  ist  417  d.  H.

Auf  Bl.  51°  und  54»  ist  eine  Lücke.  Bl.51  schliesst  mit  dem
Tode  des  Häkim  der  erste  Theil  der  Annalen.  Der  Verfasser,  ein  der
melkitischen  Richtung  zugethaner  Christ  und  Arzt,  lebte  in  der  ersten
Hälfte  des  5  Jahrhunderts  d.  H.  in  Antiochien,  nach  seinen  eigenen.
Angaben  ist  er  im  Jahre  405  (1014/15)  nach  dieser  Stadt  gekommen.
Assemani  erwähnt  ihn  und  sein  Werk  Bibl.  Orient.  II  393,  er  heisst
da  in  einem  Citate  aus  dem  nestorianischen  Historiker  Amr  ibn  Mattaj

Der  Anfang  lautet:  „SLE5I}  Aus  EEE  TIIORRER  N  URLS  d|

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Arab.  74  (orient.  86)  Papier;  SO  Bl;  214  cm  hoch,  18cm
breit  15  Jahrh.

Jo.  Jac.  Reiske  Tabulae  Genealogicae  ad  Abulfedae
Historiam,  in  einer  Abschrift  von  J.  B.  Köhler’s  Hand.  59  Tabellen
sämmtlicher  muhammedanischer  Dynastien  bis  zum  Jahre  1000  d.  H.
mit  erläuternden  Bemerkungen.  Vgl.  Reisken’s  Lebensbeschreibung
Leipzig  1783  S.  154  no.6.  Das  Original  wird  sich  in  Kopenhagen
befinden.

Im  Jahre  1804  erworben.

Arab.  75  (orient.  87)  Papier;  26  Bl.;  17  cm  hoch,  10  cm
breit  15  Jahrh.

Index  in  Elmacinum,  nach  der  Ausgabe  des  arabischen  Textes
  von  Erpenius  (Leiden  1624),  entweder  von  Köhler  selbst  angefertigt,
  oder  die  Abschrift  einer  Arbeit  Reiske’s  (vgl.  Lebensbeschreibung
S.  166  no.  43  ı  der  Liste).

Arab.  %6  (orient.  76°)  orientalisches  Papier;  260  Bl.;  24  cm
hoch,  154  cm  breit  der  I  Theil  aus  d.  J.  1198.

I)  Bl.  1—151:  kräftiges  Nashi  von  ägyptischer  Hand,  etwas  vocalisirt.


Der  Titel,  den  wir  von  späterer  Hand  geschrieben  auf  Bl.  1?  lesen,

lautet:   ÄnS  5LK  ll  Due  3  ol.  H.  Hal.  Bd.  VI,  270

no.  13442  giebt  als  Verfasser  der  wlaßöen  den  „ia  or  az)  (T  256

d.  H.  beg.  9  Dec.  869)  an  und  charakterisirt  das  Werk  nach  Flügels
Übersetzung  als:  praecepta  rectam  viam  post  errorem  monstrantia  de
re  traditionaria.  Den  Inhalt  der  vorliegenden  Schrift  bilden  aber  historische
  Erzählungen  mit  Versen  und  ganzen  Gedichten  untermischt.
Das  Blatt,  welches  den  oben  angeführten  Titel  trägt,  ist  das  Vor-