346  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

Bl.  38:  FSB  NE  EAN]  sü;  Sö.   Bl.48  m  ze  BI  8  yon  es  zo
„lb,  die  Eroberung  ”  des  Landes  und  dessen  nächste  Schicksale.
Dann  ein  grosser  litterarhistorischer  Abschnitt.  Zunächst  Bl.  99
RAS  Toy,  ad  null  9läR  cp  ar  u  cn  SS.   BI.118°  So
ET  RN  [m  an  68  cn;  BI.  134°  theilt  Sujüti  seine  eigene  Lebensbeschreibung
  mit  und  giebt  ein  Verzeichniss  seiner  Werke  (vgl.
Flügel,  Sojuti’s  Leben  und  Schriften,  in  den  Wiener  Jahrbb.  Bd.58  Anzeigebl.
  S.  25).  Bl.140°  Traditionslehrer,  Bl.  184°  Rechtsgelehrte,
Bl.  223°  Grammatiker,  Bl.  227%  Philosophen  ,  Ärzte  u.a.  Bl.  235
Dichter.  Darauf  wird  die  politische  Geschichte  weitergeführt.  Bl.  244
die  Statthalter  Ägyptens  von  der  Eroberung  bis  auf  die  Zeit  der‘Ubaididen.
  BI.  261  von  den  Ajjübiden  bis  zum  Auftreten  der  Abbäsiden.
Bl.  284°  Ägypten  unter  den  Abbäsiden  und  den  Mamlükensultanen  bis
zur  Zeit  des  Verfassers.  BI.  327°:  die  Staatsverwaltung  und  die  wichtigsten
  Amter  und  ihre  Inhaber.  Endlich  von  Bl.  377°  an  eine  Aufzählung
  der  bedeutendsten  Moscheen,  Schulen,  Klöster  mit  kurzer  Angabe
  ihrer  Geschichte  und  eine  Beschreibung  "der  Producte  des  Landes.
Die  Handschrift  schliesst  mit  folgender  Unterschrift:  US  um  N  6

Febr.  1724).  Mehrfach  im  Orient  gedruckt.  Auf  dem  ersten  und
letzten  Blatt  einige  Bemerkungen  früherer  Besitzer.

Geschenk  v.  Hammer-Purgstall’s  1844,  von  dem  vielleicht  die
zahlreichen  Bleistiftnotizeen  am  Rande  herrühren.

Arab.  81  (orient.  89)  Papier;  2Bl.+1098.+2Bl.;  164  cm
hoch,  12  cm  breit;  16—18  Zeilen  1763
Schrift  gut  lesbar,  unvocalisirt.

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Mor’j  ben  Joseph  Hambelitae  Hierosolymitani  (richtiger:  Y  ar“

ibn  Jüsuf  al-Hanbali  al-Mukaddasi,  r  nach  H.  Hal.  VI  336
no.  13742  im  J.  1033  d.  H.  beg.  15  Oct.  1623),  Historia  Aegypti  principum
  sive  Ohaliphae  illi  fuerint  sive  Sultani  sive  praefecti  eorum  ex
codice  msto.  Jo.  Jac.  Reiskii  (jetzt  Kopenhagen  152)  e  codice  Dorvilliano
(jetzt  in  Oxford)  descripto  descripsit  J.  B.  Köhler  Lips.  1763  mense  Martio.
Ein  kurzer  Abriss  der  Geschichte  Ägyptens  von  Muhammad  bis  auf
den  osmanischen  Sultan  “Utmän  II  (1027  d.  H).  Eine  Übersetzung
des  zweiten  Theiles  der  Handschrift  (Bl.  14—105),  der  Geschichte  der
Sultane,  hat  Reiske  in  Büsching’s  Magazin  für  die  neue  Historie  und
Geographie  Theil  V  Hamburg  1771  gegeben.  Weitere  Litteraturnachweise
  bei  Pertsch,  Gothaer  Cat.  III  no.  1642.

Die  Handschrift  beginnt  nach  der  Doxologie:  K,  ZU  dl  use!
tale  Kon  aillale  Eid  LOS  E  Lgale  um.  Der  Codex  d’Orville’s
stammte  aus  dem  Jahre  1097  d.  H.  (beg.  28  Nov.  1685)  und  hatte  folgende

  Unterschrift:  ee  „e  J,Lus  zu  WAS  Zus  un  ai  ur  „