Arabisch  97—100  357

Sehr  schöne,  saubere  und  deutliche  Schrift  von  europäischer  Hand,
etwas  vocalisirt.  Die  Capitelüberschriften  sind  meist  mit  grüner  Tinte
geschrieben,  die  Paragraphen  (S.23)  sind  mit  rother  Tinte  angemerkt.

‘Compendium  Galeni  in  libros  viginti  quinque  digestum  a  R.
Mose  Maimonide.  Propria  manu  descriptum  ab  A.  Deusingio’.  Lehrsätze
  aus  den  Werken  des  Galenus,  von  Moses  Maimonides  zusanımengestellt
  und  besprochen.  Der  arabische  Titel  befindet  sich  auf  Bl.  169°

am  Schluss:  est,  SS  mas;  (nämlich  ALS}  le  8)  Smaslt  WUs
EI  BOFENE.  AS  ey)  ya  S.HCrZ  A&gt;,3l,  und  weiter  heisst
es:  Die  Abschrift  wurde  vollendet  im  Januar  1635  n.  Chr.  in  Leiden,
es  führte  sie  aus  Antonius  Deusingius.

Darnach  kann  es  wohl  keinem  Zweifel  unterliegen,  dass  die  Vorlage
  der  Leidener  Codex  Dozy  Bd.  III  252  ‚no.  1344  gewesen  ist.
Über  Maimonides  vgl.  Wüstenfeld,  arab.  Arzte  no.  198.  Zwischen
Bl.  82  und  83,  90  und  91  ist  je  ein  Blatt  leer  gelassen,  doch  scheinen
sich  daselbst  keine  Lücken  zu  befinden.

Anfang:  2  or  KA  &gt;,I  SI  mas]  olzdl  „LK  Al
&amp;  dmailt  (eb  de  Als  EI  GI  U  is  a  Re

Bl.  170—176:  die  Selecta  des  Mesue  (Jahjä&amp;  ibn  Mäsujah),
gleichfalls  einem  Leidener  Codex  (Dozy  III  229  no.  1302)  entnommen:

&gt;  (N  &gt;  Ayla  a  le  AT  A
ml  gm  gbäil.  Der  Anfang  lautet:  „Dur  Ari;  ad  Lgal  all  duri&gt;
pre\  (52  Je  EICH  um.  Vgl.  Wüstenfeld  no.  59.

Aus  der  Bibliothek  des  Duisburger  Professors  J.  P.  Berg  1801
erworben.

Arab.  100  (orient.  110)  Papier;  618.;  23cm  hoch,  16  cm
breit;  25  Zeilen  Ende  des  18  Jahrh.

Leserliche  Schrift  von  europäischer  Hand,  unvocalisirt.  Kapitelüberschriften
  roth.

Der  Titel  dieses  Werkes  lautet:  Je  ll  zul  ol  Ds
‚&gt;  Ko  del  Ast,  Sci,  Aal

Es  enthält  in  20  Kapiteln  eine  Zusammenstellung  von  Heilmitteln
gogen  die  verschiedensten  Krankheiten  und  Gebrechen  des  menschlichen
  Körpers.  Zwischen  die  einzelnen  Blätter  (S.  1—23)  sind  je  nach
Bedürfniss  ein  oder  zwei  halbe  Blätter  eingeschoben,  auf  welchen  die
Präparation  zu  dem  arabischen  Text  sich  befindet.  Zwischen  8.28  und
29  ist  ein  kleines  Blättchen  eingelegt  mit  arabischem  Text,  der  vom
Abschreiber  ausgelassen  war.

Über  den  Verfasser  al-Kaljübi  und  seine  Zeit  war  nichts  zu
ermitteln.  —y.l3  ist  ein  kleiner  Ort  unweit  Kairo.

Die  Handschrift  beginnt:  ‚Je  0}  Joy  gl)  wo,  al  -...  m