368  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

dem  Glaubensbekenntniss  der  318  orthodoxen  Väter,  und  es  werden  da
auf  Bl.  408—411  einige  Sectirer  und  Irrlehrer  aufgezählt  mit  Notizen
über  ihre  Person  und  Schicksale.  Es  sind  namhaft  gemacht:  Marcion,
Bardesanes,  Sabellius,  Paulus  von  Samosata,  Mani,  Arius,  Macedonius
zusammen  mit  Eustathius  und  Ausonius,  und  Nestorius.

Aus  dem  Kloster  Anbä  Bisoi.  1878  von  Brugsch  gekauft.

IX.  ce.  Christliche  Kirchengeschichte  und  Heiligenleben.

Arab.  111  (orient.  125  °%)  geglättetes  Papier  mit  Wasserzeichen,
100  Bl.  zu  204:15  cm;  13  Zeilen  Ende  des  18  Jahrh.  Schrift
ziemlich  gross  und  gleichmässig,  etwas  vocalisirt.  Überschriften  roth.
Koptische  Blattzählung.

Bruchstück  einer  Geschichte  der  koptischen  Patriarchen
  von  Alexandrien.  Die  Handschrift  beginnt  auf  Bl.  178
mitten  in  der  Geschichte  des  52.  Patriarchen,  und  endigt  auf  Bl.  278
in  der  Geschichte  des  66.  Die  Namen  der  Patriarchen  sind:  52.
les,  53.  Jul&gt;,  54.  us,  55.  der,  56.  WLi&gt;,  57.  us,  98.  Lem,
59.  »,l&amp;s,  60.  weni,  61.  Lin,  62.  alumdi  li},  63.  Uweliskus,  64.
ll,  65.805,  66.  mem.  (genauer:  Jnb,aw  &gt;),  vom  Jahre
841—1047  n.Chr.  Vgl.  Wüstenfeld,  Macrizi’s  Geschichte  der  Copten
Ss.  60—66.

Aus  dem  Kloster  Anbä  Bi$oi.  1878  von  Brugsch  gekauft.

Arab.  112  (orient.  125  °°)  europäisches  Papier;  112  Bl.  zu
38:26  cm,  21—27  Zeilen  1826  grosse  und  deutliche  Schrift,
etwas  vocalisirt.  Überschriften  und  Interpunctionszeichen  roth.

Die  Anfangsworte  der  Handschrift  enthalten  auch  zugleich  den
Titel:  Ned).  Am  (72  sale  ax)  lo  FO:  |)  per;  WAS...  aaa

(5)  mim!  Kuslersl  Ren]  URN  9,  &amp;  &gt;  ‚&gt;  BI:  Kim!  TE  ONWETON-I  PN
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Kal  zn  A  ab  uhr  el  2,21  SOReN:  uszug  aus  den
Lebensbeschreibungen  der  Märtyrer  und  Heiligen  für  die
ersten  sechs  Monate.

‘Dies  ist  das  Buch,  welches  im  Griechischen  zö  Z’vva&amp;dgı  heisst,
das  bedeutet  im  Arabischen  der  Sammler’.  Der  Verfasser  oder  richtiger
  gesagt  Übersetzer  des  vorliegenden  Werkes  —  vermuthlich  aus
einen  koptischen  Originale  —  muss  aber  ein  des  Arabischen  wenig
kundiger  Mann  gewesen  sein,  wie  die  zahllosen  grammatischen  Fehler,
die  nicht  alle  den  Abschreibern  zur  Last  fallen  können,  beweisen
(Wüstenfeld  8.  315).  Vgl.  auch  das  bei  der  folgenden  Handschrift
Demerkke  Bl.  1  der  Monat  ws,  BI.  22%  s;L,  Bl.  39°  „ao,  BI.  59°

"Auf  Bl.  119°  die  Unterschrift  und  Datirung:  in)  gu  u,  «5
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