370  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

las  de  5  hama)  URN  Ss  leiuas  sA  sus  sl  50
e&gt;1,&gt;i;  es  fehlt  aber  das  Ende  des  6.  Monats  und  der  Anfang  des

Werkes  selbst,  nämlich  die  beiden  ersten  Tage  des  T’öut;  denn  BI.  9
—11  sind  verloren  gegangen.
Bl.  12—  42°:  w.5  vom  3—30  Tage.

Bl.  39  und  40  sind  durch  die  Schuld  des  Buchbinders  vertauscht.

Bl.  42?  sl,  BI.  71°  BZ  Bl.  108°  A245,  Bl.  147%  84.0,  Bl.  194  —
—  229°  PR

Auf  Bl.  229  steht  von  der  Hand  eines  früheren  Besitzers  eine
Anrufung  Gottes  und  das  Datum  15  ,„“®  1215  d.  Märtyrer  (1498
n.  Chr.).

Den  zweiten  Theil  des  Werkes  haben  wir  in  der  folgenden  Handschrift.


Aus  dem  Kloster  Anbä  Bisoi.  1878  von  Brugsch  gekauft.

Arab.  113b  (orient.  125  °°)  orientalisches  Papier;  235  Bl.  zu
26  :164  cm  17  oder  18  Zeilen  15  Jahrh.

ur  IT  IT  a,  er  Kid  u  GT
Eu  pm  San  alay  us:  Der  zweite  Theil  des  Synaxar  nach  der
Anordnung  des  Bischofs  Anbä  Michael  auf  dem  Stuhle  von  Atrib
und  Malig  und  anderer  Väter.

Die  Handschrift  ist  zusammengesetzt  aus  zwei  nach  Schrift  und
Papier  von  einander  ganz  verschiedenen  Theilen.

Die  erste  Hälfte  Bl.  ?—110  (Bl.  1  und  2  sind  nicht  vorhanden)
umfasst  die  3  Monate  wlan,s,  042,  (Bl.  40°)  und  (iss  (Bl.  73°).  Die

Schrift  ist  gross,  sehr  deutlich  und  gleichmässig  und  etwas  nach  links
geneigt,  die  Überschriften  sind  rotlı  und  befinden  sich  im  Context,
Foliirung  mit  koptischen  Ziffern,  das  Papier  hat  eine  helle  Färbung.
Auf  Bl.  110  am  Ende  des  Pak  o  on  befindet  sich  folgende  Unterschrift:
Jubsi  ol  spys  vu  )  Las)  KUN  d.  h.  vollendet  Montag  den  19  F'armut

  1199  der  Märtyrer  (1482  n.  Chr).  Der  Schreiber  hiess  Gabriel.
Bl.  110®  inhaltloses  Geschreibsel.

Die  andere  Hälfte  mit  den  Monaten  x5,s  (Bl.111?),  us}  (Bl.  150°),
@5;wa  (Bl.  191°)  und  den  5  Schalttagen  et  ei  (BL.  226°)  zeigt  dieselben

  Schriftzüge  und  dasselbe  stark  gebräunte  Papier,  wie  die  vorhergehende
  Handschrift,  die  Foliirung  ist  hier  weggefallen.  Wo  in
diesen  beiden  Hälften  sich  Lücken  fanden,  da  hat  man  dieselben  mit
den  Bruchstücken  einer  dritten  Handschrift  ausgefüllt;  und  was  bei
dieser  schr  mechanischen  Art  der  Ergänzung  sich  als  doppelt  vorhanden
  herausstellte,  das  hat  man  einfach  durchgestrichen.  Diese  Einschiebsel
  zeigen  eine  sehr  kräftige  und  steile  Schrift,  die  Überschriften
treten  aus  dem  Text  heraus,  und  die  betreffenden  Blätter  tragen  rothe
koptische  Ziffern,  nämlich  in  der  ersten  Hälfte:  22—29,  und  zwar  ordnen
  sie  sich  da  einigermassen  in  die  schon  vorhandene  Foliirung  ein;
auf  Bl.  20  folgt  ohne  Lücke  22;  auf  Bl.29  folgt  Bl.  32  und  so  auf
den  22  F'amenöt  der  27;  in  der  zweiten  Hälfte:  133—138  231—253.