Arabisch  126—-130  381

gabe,  mit  dem  Commentare  des  Johannes  Chrysostomus  (arabisch,
Slane,  Cat.  Paris  no.  67);  vgl.  Ewald,  Abhandlungen  zur  orientalischen
und  biblischen  Litteratur,  1832,  S.  1—11  (14  Bl..

6)  Die  ll  Su,  des  Abu’l-walid  Marwän  ibn  Ganäh,

arabisch,  nach  einer  Öxforder  Handschrift.  Gedruckt  in  Derenbourg,
Opuscules  et  traites  d’Abou’l-Walid  ibn  Djanah,  1880,  9.  247—267
(7  Bl.)

7)  O5  ep  (ss  ‚u&gt;  Leben  des  Dichters  “Adi  ibn  Zaid,  arabisch.
Am  Rande  die  Varianten  einer  zweiten  Handschrift  (12  Bl);  vgl.
Ewald  in  d.  Zeitschr.  f.  d.  Kunde  des  Morgenl.  III  227.

8)  Excerpt  aus  Ibn  Hallikän’s  biographischem  Werke,  arabisch
  (14  BI.)

9)  Leben  des  Chalifen  “Umar  IL  aus  Abü  Zakarijjä  Jahjä  al-Nawawi’s
  biographischem  Wörterbuch,  arabisch.  Excerpt  aus  Arab.  83
mit  lateinischer  Übersetzung  (18  BI.).

10)  rt  Al&gt;  lad  Gedichte  des  Hätim  al-Tä’i  und  Nachrichten
  über  sein  Leben,  arabisch.  Abschrift  der  Londoner  Handschrift
no.  566  II  (8  Bl.).

11)  Excerpte  aus  einer  Reihe  altarabischer  Dichter  nach  Londoner
Handschriften  (17  Bl);  vgl.  Ewald  in  d.  Zeitschr.  f.  d.  Kunde  des
Morgenl.  II  190.

12)  Kurzes  Excerpt  aus  Ibn  Hisäm’s  Leben  Muhammad’s,  arabisch,
  nach  einer  Turiner  Handschrift  (8  Bl.);  vgl.  Ewald  in  d.  Zeitschr.
f.  d.  Kunde  des  Morgenlandes  I  87  191.

13)  Brief  von  G.H.  Weigle  aus  dem  Missionshause  zu  Basel  vom
22  Jan.  1839,  mit  den  Bruchstücken  einer  PuStu-  und  Baluti-Grammatik
  von  Carey  (10  Bl).

14)  Viele  Abschriften  kleinerer  Stücke,  zum  Theil  unvollständig.

Arab.  128  (orient.  106°)  19  Jahrh.

12  Blätter  von  verschiedener  Farbe  und  Grösse  in  Nashi  und
Talik  beschrieben,  Schreibvorlagen  vorstellend,  und  ein  Blatt  mit
Seidenfäden  überzogen  zum  Liniiren  von  Handschriften  von  Gedichten.
Geschenk  aus  dem  Nachlass  Ewalds  1875.

Arab.  129  1  Bl.  zu  24:17  cm,  19  Zeilen  ;  grosse  schöne  Schrift
von  ägyptischer  Hand  17  Jahrh.  ein  Stück  ist  herausgerissen
ausgelöst  aus  dem  Einband  eines  koptisch-arabischen  Lectionars.
Erzählt  werden  die  Streitigkeiten  des  Aristobulus  und  Hyreanus,
besonders  die  Episode  mit  Onias  (hier  Zn  genannt)  und  die  Gesandtschaft

  der  beiden  Brüder  an  Scaurus  und  Pompeius,  ähnlich  wie  bei
Josephus  Antiquitates  XIV  2  und  3.  Es  ist  ein  Bruchstück  aus  der
kürzenden  arabischen  Bearbeitung  des  hebräischen  Werkes  von  Josef
ben  Gorion  oder  Josippon,  =  Oxford  cod.  arab.  829  (139)  fol.  38.

Arab.  150  1  31  Blätter  (meist  21:154  cm)  oder  Stücke  von
flüchtiger,  schr  unschöner,  ägyptischer  Hand  in  2  Columnen  beschrieben,
  doch  sämmitlich  in  der  Mitte  geknickt,  also  eigentlich  Doppelblätter.

Die  Blätter,  welche  aus  den  Einbänden  koptisch-arabischer  Manuscripte
  losgelöst  sind,  entstammen  einer  Liste  der  zur  Kirchensteuer
verpflichteten  christlichen  Bewohner  des  ehemaligen  Bisthums  „Up!