382  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

(Vansleb,  Hist.  de  l’egl.  d’Alexandrie  S.  20;  Am&amp;lineau,  la  G&amp;ographie
de  l’Egypte  S.  197)  resp.  benachbarter  Bezirke.  Es  hat  sich  nämlich
zufällig  der  Anfang  der  Liste  —  wenn  nicht  der  ganzen,  so  doch
wenigstens  eines  Haupttheiles  derselben  —  erhalten  mit  der  Überschrift:
  Kabus  3  cyH  Kim)  Kamli9  |  ane  5a)  ELlew)  Je  Me,  „SO

(1298  d.  M.  =  1581  n.  Chr.).  Der  erste  Bezirk  ist  “ul,  Überschrift:
a  ul;  basti  su),  dann  folgen  lauter  durch  einen  Doppelstrich

  von  einander  getrennte  Namen.  Die  Orte  resp.  Bezirke,  welche
sich  mit  Sicherheit  lesen  lassen,  sind  folgende:  Ims  43,  ut,  uyez),

u,  wrigdl,  N  lus,  Umyshmm,  Y;ÄAm,  mid,  paar,  SuyRin,  A?  ,

sol,  gl  ou,  und  by.  Sie  liegen  sämmtlich  in  den  Provinzen  Fajjüm

und  Bahnasi  (Silvestre  de  Sacy,  Abd-Allatif  S.  680—692).  Die  Liste
umfasste  einen  grösseren  Zeitraum,  wie  die  zuweilen  beigeschriebenen
Jahreszahlen  beweisen;  so  finden  wir  öfter  die  Jahre  1312—1316  vermerkt.
  Dass  dieses  Namenverzeichniss  eine  Steuerliste  für  kirchliche
Zwecke  ist,  beweist  eine  Unterschrift  (auf  Bl.  ):  sA  wlan  Si  Km

Ki  aD  „ei  al  N  Koll  amd)  cm  (?)  3  SygRäbu  mes  mil  (&gt;
Xaoıs  Sir.  Eine  bestimmte  Ordnung  unter  den  Blättern  herzustellen,

ist  nicht  mehr  möglich.

II  8  andere  Blätter  entstammen  einer  ähnlichen  Liste,  nur  sind
hier  nicht  die  Personen  sondern  die  Bezirke  bezeichnet,  die  Schrift  ist
noch  flüchtiger  und  unlesbarer  und  stammt  von  mehreren  Händen
her.  Das  Ganze  macht  mehr  den  Eindruck  gelegentlicher  Aufzeichnungen.


Arab.  131  Aus  den  Deckeln  von  Handschriften  gelöste  Bruchstücke
  von  Handschriften,  bis  jetzt  11  Fascikel.

No.  1  Ehescheidung  von  1583,  1  Stück.  No.  2  Kalender,  5  Stücke.
No.  7  Amulet,  1  Blatt  fürkisch.

Arab.  133

Aus  Einbänden  gelöste  Bruchstücke  von  arabischen  christlichen
  Handschriften.  Bis  jetzt  6  Fascikel.
No.1:  2  Blätter  in  grosser  schöner  ägyptischer  Schrift,  aus  einem

Lectionar  den  Anfang  des  3  Briefes  Johannis  enthaltend.  No.  2:
4  Bl.  aus  einer  Lebensbeschreibung  des  h.  Sabas.  In  no.6  auch
2  bl.  mit  koptischer  Schrift.

Arab.  154  (orient.  125?)  70  Bl.  meist  in  fol.  ‚18  und  19
Jahrh.

Apparat  und  Entwurf  zu  dem  Aufsatze  Th.  ©.  Tychsen’s  in  den
(ött.  Gel.  Anzeigen  1831  S.  2009—2016,  hauptsächlich  über  arabische
  Inschriften  in  Spanien.  Moldenhauer  und  Tychsen
hatten  auf  einer  Reise  1783  diese  Materialien  gesammelt,  die  aber  erst
1821  Moldenhauer  an  Tychsen,  1831  Tychsen  an  die  Bibliothek  übergab.
  Die  von  Tychsen  S.  2016  erwähnten  Drucke  (besonders  49  Kupfer,
arabische  Münzen  in  der  Madrider  Academie  mit  Casiri’s  Commentar,
eine  Seltenheit)  sind  in  die  Abtheilung  der  Drucke  aufgenommen.

Bl.1—16  Tychsen’s  Vorarbeiten  über  die  von  ihm  besprochenen
Inschriften  mit  2  Originalbriefen  von  Ewald  1831  und  Stücken  von