Arabisch  130—135  Hebräisch  1—3  383

Casiri  und  P.  R.  Campomones  in  Abschrift.  Bl.  17—29  Copien  der
Inschriften  (Bl.  22  und  23  gezeichnet  von  Fr.  X.  de  Santiago  Palomäres)
  mit  dem  Briefe  von  Moldenhauer  Kopenh.  1821;  dabei  Bl.
27  Figuren  und  Inschrift  eines  Elfenbeinkästcheus  im  Kloster  de  Leyre
mit  Casiri’s  Erklärung.  BI.30  Copien  von  arab.  Inschriften  in  Spanien,
besonders  einer  aus  Sevilla,  copirt  1768  von  Franc.  Ximenez  mit  Text
von  Jos.  Cevallos.  Bl.  36  Excerpte  über  arab.  Inschriften  in  Spanien,
  von  Tychsen  1783  gesammelt,  besonders  aus  den  Papieren  von
Casiri  (Bl.  39—46  Verzeichniss  von  96  Inschriften  des  Alcazar  in
Sevilla),  Jos.  Mig.  de  Florez  1769  (Bl.  51—54  über  frühere  Bearbeitungen),
  Jos.  Cevallos  (Bl.  57/8  Relacion  über  dessen  meritos

exereicios  literarios,  1769  wohl  eigenhändig  unterzeichnet),  Bl.  59—66

über  Münzen.  Bl.70  Farbige  Copie  des  Löwenbrunnens  in  Granada
(vgl.  Tychsen  p.  2016).
Arab.  155  2  Steinplatten  mit  zwei  sabäischen  Inschriften.

Die  beiden  Steine  hat  Brugsch  (nach  brieflicher  Mittheilung)  in
Kairo  von  Handelsleuten  aus  Aden  gekauft  und  1878  der  Göttinger
Bibliothek  überlassen,  wornach  die  Notiz  in  den  Nachrichten  der  Ges.
d.  W.  in  Göttingen  1878  S.  325  zu  berichtigen  ist.  Veröffentlicht  ist
der  Text  dieser  Inschriften  in  den  Nachrichten  der  Ges.  d.  W.  in  Göttingen
  Philol.-hist.  Kl.  1894  8.  144.

Hebräische  Handschriften.

Hebr.  1  (orient.  6)  Pergamentrolle  192  cm  lang,  66  cm  hoch,
in  9  Columnen  zu  je  53  Zeilen  grosse,  schöne,  melırfach  verzierte
Quadratschrift,  unvocalisirt  1S  Jahrh.

Der  Anfang  des  Pentateuch,  Genesis  I—XII1.

Hebr.  2  (orient.  7)  Rolle  aus  Leder,  433  cm  lang,  194  cm
hoch  in  27  Columnen  von  verschiedener  Breite  zu  je  16  Zeilen
beschrieben  grosse,  schöne  Quadratschrift,  unvocalisirt  die
Tinte  hat  einen  eigenthümlichen  bläulichen  Schimmer;  das  Leder  ist
an  einigen  Stellen  verletzt  17  Jahrh.

Megillat  Esther.

Hebr.  3  (orient.  13)  Pergament;  110  Bl.,  44cm  hoch,  37  cm
breit;  30  Zeilen  Anfang  des  13  Jahrh.  grosse,  schöne  spanische
Quadratschrift

Bl.1  ist  am  oberen  Rande  durch  Moder  beschädigt,  Bl.  31°  hat
durch  Nässe  gelitten,  und  von  Bl.102  ist  die  untere  Hälfte  abgeschnitten.
  Die  Handschrift  ist  in  Lagen  zu  je  S  Bl.  geheftet,  in  der
ersten  Lage  felılt  das  erste  und  letzte  Blatt.

Fünf  Tractate  aus  dem  91  NO  des  babylonischen  Talmud.

Bl.  1.—72:  nwsn  von  den  Worten  ar  892  mp7  (d.  i.  Bl.
25°  Zeile  12  der  Wiener  Ausgabe  von  1864-72)  bis  xs1p&gt;  (Bl.  30°