384  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

2.12)  und  von  AYoamı  ron  (Bl.  31°?2.4)  bis  zum  Ende  des  Tractates.

Es  fehlt  dazwischen  das  letzte  Blatt  der  ersten  noch  vorhandenen  Lage.
Bl.  7?—46°  mayn  vollständig.

Bl.  47°—  70°  maman  vollständig.
Bl.  70’—102°  219  D9%  resp.  22  vollständig.  Auf  der  unteren

Hälfte  von  Bl.  102,  die  jetzt  weggesclhnitten  ist,  hat  vermuthlich  eine
Unterschrift  gestanden.

Bl.  102°—110°  ap  7970,  jedoch  nur  bis  zu  den  Worten  XNYX  0
(Bl.  10°  2.13).

Der  Text  der  Handschrift  weicht  von  dem  in  den  Drucken  recipirten
  vielfach  ab,  wie  schon  die  3  ersten  Zeilen  zeigen:  Xy3  MP"

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Vorgeheftet:  Bl.I  und  Il,  214  cm  hoch  124  cm  breit,  mit  29  Zeilen,
  13  Jahrh.  in  spanisch  rabbinischem  Zuge  geschrieben,  welche  dem
Pentateuchcommentare  des  Abraham  Aben  Esra  entstammen.  BI.I  enthält
  die  Erklärung  von  Num.  xxı  8—29  beginnend  mit  den  Worten
22  m  Nam  &gt;,  BI.1  die  Erklärung  von  Num.  xxxı  20—xxxu

40.  Dann  Bl.  III:  Beschreibung  der  Handschrift  von  P.  J.  Bruns.
Lagarde  hat  die  Beschreibung  in  seiner  Notiz  über  dieses  Manuscript
in  ‘Semitica’  I  S.69—71  abgedruckt.  Erwähnt  wird  die  Hft  auch  von
Nöldeke  Gött.  gel.  Anz.  1863  S.  266.

Auf  dem  Vorsetzblatt  befindet  sich  noch  folgende  Bemerkung:
‘Donum  amici  veteris  Joannis  Georgii  Lampii,  Ecclesiae  Lutheranae  ad
D.  Petri  Petropolitanae  pastoris  meritissimi.  D.  Henr.  Phil.  Conrad
Henke.  Accept.  Helmstad.  a.  d.  Septembr.  VI  1792.  Darunter
von  der  Hand  des  Bibliothekars  Reuss:  ‘Ex  Biblioth.  Henr.  Phil.  Conr.
Henke  1811.

Hebr.  4  (orient.  8)  Pergament;  276  Bl.  444  cm  hoch,  31  cm
breit,  mit  25  Zeilen  grosse  und  schöne  Quadratschrift  mit  Punctation
  von  späterer  Hand  13/14  Jahrh.  (?)  erhalten  ist  noch  der
alte  schwere  vordere  Holzdeckel  mit  4  Messingecken  und  überzogen
mit  hellem  Leder,  in  welches  mit  gotbischer  Schrift  eingeschnitten  ist
‘Nicolai  meritis  liberemur  a  malis  amen’.

Mahzör,  nach  mittel-  oder  ostdeutschem,,  dem  polnischen  verwandten,
  Ritus  (so  B.  Ziemlich  nach  Lagarde,  Mittheilungen  II  116).

L.  Techen  hat  in  seiner  Abhandlung:  Zwei  Göttinger  Machzorhandschriften
  (Göttingen,  1884)  diesen  und  den  nächsten  Codex  sehr
genau  beschrieben,  und  dieser  Beschreibung  schliessen  sich  die  folgenden
  Ausführungen  im  wesentlichen  an.  Bei  der  Handschrift  lassen
sich  äusserlich  drei  Theile  unterscheiden.

Der  1.  Theil,  die  Hauptmasse  des  Werkes,  51.  5—197  und  202—
227,  28  Lagen  zu  je  S  Blatt,  mit  Ausnahme  der  18  zu  12,  der  21
und  24  zu  je  10,  und  der  letzten  zu  4  Blätter.  Es  fehlt  das  erste
Blatt  der  ersten  Lage  (vor  Bl.5),  dann  je  ein  Blatt  vor  Bl.  23  151
159  168  173  und  190.  Was  vor  Bl.  168  ausgefallen  ist,  befindet  sich