386  Goettingen,  Universitäts-Bibliothek

der  Buchstaben  =  22  Stück,  zweitens  X&amp;—n,  wobei  non  als  110,
120,  130  gerechnet  sind  =  130  Stück,  drittens  N—A9  =  113  Stück,

zusammen  265.  Nun  fehlen  16  Nummern  vor  Bl.3,  15  vor  Bl.45,  59
vor  Bl.  131,  bleiben  als  Rest  175  Stück,  also  trifft  durchschnittlich  auf
(las  Blatt  ein  Stück.  Somit  können  wir  annehmen,  dass  vor  Bl.3  und
43  je  zwei  und  vor  Bl.  131  vielleicht  sieben  Lagen,  zusammen  88
Blätter  ausgefallen  sind,  dazu  kommen  noch  die  mittleren  6  Bl.  der
ersten  Lage  und  der  Schluss.

Den  Inhalt  bilden  Pijjütim;  das  Verzeichniss  der  betrefienden  Tage
und  Gebetsabschnitte  giebt  Techen  S.  21/22.  Der  Einschub  von  anderer
  Hand,  Bl.  265—268,  enthält  einige  Selihöt.

Zur  annähernden  Bestimmung  des  Alters  dient  eine  Unterschrift
auf  B:.  151°  in  Cursiv,  von  ehemaligen  Besitzern  herrührend  :  Mirror  17

umDs  RD  mpmpa  PAR  Data  707  7  ‘dieses  Mahzör  gehört  dem  Rabbi
Josef  und  seinem  Bruder  Rumolt  aus  Kirchhain  101’  =  1341.

Eine  zweite  Unterschrift  befindet  sich  auf  Bl.  164®,  sie  ist  zum  Theil
altfranzösisch  aa  YIa8  12717  Yrar  Dr&gt;V&gt;  155  alez  dormer  elt]  levez

matin  ;  die  Jahreszall  3?  =  1343,  die  noch  Techen  las  (S.  8),  ist  heute
nicht  mehr  zu  erkennen.

Hebr.  6  (orient.  10)  Pergament  197  Bl.  zu  134  cm  :  9%  cm,
mit  17  Zeilen  ziemlich  kleine  aber  äusserst  saubere  und  zierliche
(Juadratschrift,  vocalisirt  1676

‚Gebetbuch  für  das  ganze  Jahr  nach  deutschem  (?)  Ritus.  Bl.1
(Vorsetzblatt)  enthält  ein  paar  kurze  Gebete  von  auderer  Hand.  Auf
Bl.  2?  beginnt  dann  der  eigentliche  Text  mit  den  Worten:  mx  TR

Nam  Ds  ja  win  &gt;  raaın  om  Ssa  Tarb  DTR  Der  niona.  Zuerst

Morgengebete  (Bl.  2?—42°),  dann  Abendgebete  (Bl.  42?’—45®),  beide  für
die  Wochentage.  Bl.  45°  die  Unterschrift:  &gt;w  mıbon  Yo  sun  on

Sr.  Gebete  für  den  Sabbath  (Bl.  45°—87')  und  zwar  das  Abendgebet
  nao  »w  am  (Bl.  45V),  Gesänge  naw  &gt;v  nor  und  Morgengcebete
  (Bl.  50°),  das  Zusatzgebet  son  n&gt;an  (Bl.  75"),  das  Nachmittagsgebet
  rar  non  (Bl.  80°)  und  schliesslich  Anaw  "Rariob  bon  (BI.  82%).
Gebete  für  den  Neumond  vn  On  "70  (BI.SS?—95”),  darunter  ein
vr  OR  naW&gt;  Az,  beginnend:  vu  mrorsı  DMIMR  und  ein  Fon  'n
Man.  Gebete  für  das  Fest  der  Tempelweihe  msn  939  (Bl.  95®),
das  Passahfest  mo»  &gt;v  rson  (Bl.  98%),  für  die  Sabbathe  des  Passah-,
Wochen-  und  Laubhüttenfestes  (Bl.  104®),  für  das  Wochenfest  m&gt;on  70
Mad  (BJ.  110°—114®),  für  das  Neujahrsfest  mn  van  moon  (BI.  114°
—  136"),  darunter  die  mon  vx"5  naw&gt;  som  naen.  Gebete  für  den
Versöhnungstag  Dean  oyva  mon  (Bl.  137°—169°),  darunter  n&gt;en
arme&gt;  Dim  Soma  und  Meıy  mean;  für  das  Laubhüttenfest  A1On  Ar  NO

mit  den  Litaneien  des  HöSanätages  (Bl.  170°—190");  für  den  achten
Tag  des  Laubhüttenfestes  29  av  170  (Bl.  190°—197®),  darunter

2  Pijjütim  beginnend  pm  rn  "8  und  "5m  eb  MPR  Jan,  letz-