Koptisch  4—8  391

der  Märtyrer  (1784  n.  Chr.),  ist  wohl  auf  beide  Theile  zu  beziehen.
Bl.  234°  die  Stiftungsurkunde  für  das  Kloster  Anbä  Bisoi.  1878  von
Brugsch  gekauft.

Kopt.  6  (orient.125'°)  europäisches  Papier  mit  Wasserzeichen  ;
262  Bl.  zu  324  :224  cm;  meist  20—24  Zeilen,  bisweilen  mehr
Ende  des  18.  Jahrh.  .

Grosse  etwas  flüchtige  Schrift.  Überschriften  roth.

Lectionar  für  die  Monate  Töbi  und  Mekir  ...  1  (ur  (SAX

Das  („23  für  den  a;,5  hat  koptische  Foliirung  als  BI.  si&amp;  bis
Paz;  indessen  geben  nicht  50,  sondern  nur  48  beschriebene  Blätter
voraus  und  ein  Bl.  145  folgt.

Beim  „in  beginnt  die  Foliirung  wieder  von  vom,  &amp;  bis  pie.
Die  Überschriften  für  die  einzelnen  Tage  sind  arabisch,  Über  den
Inhalt  s.  Lagarde  S.  23—30.

Aus  dem  Kloster  Aubä  Bifoi.  1878  von  Brugsch  gekauft.

Kopt.  %  (orient.  125  '%)  europäisches  Papier  mit  Wasserzeichen
(z.  B.  ‘Tre  Lune’);  317  Bl.  zu  32:  22  cm;  20  Zeilen  1779

Grosse  deutliche  Schrift  mit  einigen  Zierbuchstaben.  Überschriften

und  Interpunctionszeichen  roth.  Agyptischer  Lederband  mit  eingepresstem
  Ornament.

Lectionar  für  die  Monate  Epöp  und  Mesör&amp;  (Bl.  155°)  und  die

5  Epagomenen  „mi  Ai  (BL.2I7),  nt  gi  RO  va  ul}
EZuE  Inhaltsangabe  bei  Lagarde  5.  30—38.  Die  Überschriften  haben

wie  gewöhnlich  eine  arabische  Übersetzung  neben  sich.  Dic  koptische
Blattzählung  beginnt  mit  3  (voran  2  leere  Blätter)  und  geht  bis  321;
übergangen  sind  die  Zahlen  81,  82  und  298.

Aus  der  sehr  langen  Nachschrift  Bl.  320?—321?,  die  Wüstenfeld
als  Specimen  vollständig  hat  abdrucken  lassen  (S.  3036),  interessirt

uns  nur  das  Datum  der  Abschrift:  (AS  Jul  ua  Ar  us,  a

UNE  aa  N  LU  ml  lahm,  ra  Au  AS
ubsi  RR  Kal  Beer  ER  SL;  ”.  y'9  JR!  Kim  Ken)  -  R%  G  pe  &amp;:)  )

vollendet,  am  4  Paoni  1496  d.  Märtyrer  (1779  n.Chr),  “und  dass  der
Priester  Gurgis,  genannt  Abü  Muhlis,  sie  für  das  Kloster  Anbä  Bifei
gestiftet  hat.  1878  von  Brugsch  gekauft.

Kopt.  8  (orient.  125  '%)  curopäisches  Papier  mit  Wasserzeichen;
225  Bl.  zu  43:31  cm;  20  Zeilen  kinde  des  18  Jalırh.

Grosse  deutliche  Schrift.  Überschriften  und  Interpunctionszeichen
roth.  Auf  Bl.  1?  ein  grosses  Kreuz  (vgl.  Kopt.  1)  und  auf  LI.  2°  eine
breite,  gelb-weiss-rothe  Textumrahmung,  sowie  sonst  hie  und  da  verzierte
  Initialen.

ärst  ya  wisbs  Lectionar  für  die  Fastenzeit,  und  zwar
genauer  für  die  Tage  des  ninevitischen  Fastens,  für  den  EB  um
AN  und  für  den  zb,  A&gt;I  (s.  Vansleb,  Hist.  de  l’ögl.  d’Alexandrie
D.  76),  und  für  die  Zeit  vom  Montag  der  ersten  Nastenwoche  bis  Frei-